Eissturm in Nordamerika lässt das Bitcoin-Mining massiv einbrechen
Der enorme Wintersturm in Nordamerika sorgte nicht nur bei den Weihnachtsreisen zu den Familien für massive Probleme. Auch die Hashrate im Bitcoin-Netz brach zeitweise massiv ein, weil viele Anlagen zum Mining heruntergefahren werden mussten.
Die Hashrate im Bitcoin-Netz brach am Weihnachtswochenende um teilweise fast 40 Prozent ein. Das ist der stärkste Rückgang, der seit längerer Zeit verzeichnet wurde. Dabei ist sicherlich ein Teil auch anderen Faktoren zuzuschreiben, der massive Ausschlag nach unten fällt aber zeitlich genau mit dem extremen Blizzard-Ereignis zusammen, das die USA seit Tagen in Schach hält.
Die Temperaturen waren dabei heftig eingebrochen, hinzu kamen starke Schneefälle und Stürme. Da in den USA vielfach noch immer Freileitungen für die Stromübertragung zuständig sind, sorgten viele Defekte für starke Probleme bei den Energieversorgern. Hinzu kam natürlich, dass dort, wo die Stromversorgung funktionierte, die Nachfrage besonders hoch war.
Und auch der in Texas ansässige Riot Blockchain erklärte schon am Donnerstag, die Anlagen aufgrund der bevorstehenden Wetterbedingungen herunterzufahren. Den Texanern steckt noch der Schock von vor einem Jahr in den Knochen, als der südliche Bundesstaat, in dem es kaum gedämmte und sinnvoll beheizte Häuser gibt, von einer heftigen Frost-Periode erwischt wurde.
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Die Temperaturen waren dabei heftig eingebrochen, hinzu kamen starke Schneefälle und Stürme. Da in den USA vielfach noch immer Freileitungen für die Stromübertragung zuständig sind, sorgten viele Defekte für starke Probleme bei den Energieversorgern. Hinzu kam natürlich, dass dort, wo die Stromversorgung funktionierte, die Nachfrage besonders hoch war.
Große Miner fahren runter
Am vergangenen Mittwoch wurden im Bitcoin-Netz noch 253,88 Exahashes pro Sekunde registriert. Der Wert war dann am Samstag auf einen Tiefstand von 155,28 Exahashes pro Sekunde gesunken. Der Bitcoin-Miner Core Scientific hatte mitgeteilt, dass er an mehreren Abschaltungen teilnimmt, die notwendig werden, um das Stromnetz zu stabilisieren. Freiwillig dürfte dies allerdings kaum passiert sein - immerhin kämpft die Firma aufgrund des massiven Wertverfalls der Kryptowährungen um ihr Überleben und hat bereits Gläubigerschutz beantragt.Und auch der in Texas ansässige Riot Blockchain erklärte schon am Donnerstag, die Anlagen aufgrund der bevorstehenden Wetterbedingungen herunterzufahren. Den Texanern steckt noch der Schock von vor einem Jahr in den Knochen, als der südliche Bundesstaat, in dem es kaum gedämmte und sinnvoll beheizte Häuser gibt, von einer heftigen Frost-Periode erwischt wurde.
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