Ukraine-Krieg: YouTube sperrt mehr als 70.000 Videos & 9000 Kanäle
Die Videoplattform YouTube hat zahlreiche Kanäle, die Videos über den Ukraine-Krieg veröffentlichen und die in dem Zusammenhang begangenen Gewalttaten verharmlost haben, gelöscht. Insgesamt sollen über 9000 Kanäle und 70.000 Videos von der Plattform entfernt worden sein.
Der Konzern hat gegenüber The Guardian bestätigt, dass die betroffenen Videos und Kanäle aufgrund von massiven Verstößen gegen die YouTube-Richtlinien von der Plattform verbannt wurden. Mit einer Richtlinie gegen die Verharmlosung von Gewalt-Ereignissen legt der Google-Dienst fest, dass sämtliche Inhalte, welche die Invasion der Ukraine als Befreiungs-Mission darstellen, nicht auf YouTube veröffentlicht werden dürfen. Natürlich wird der von Russland geführte Angriffskrieg als großes Gewalt-Ereignis gewertet, sodass verharmlosende Äußerungen auf YouTube unerwünscht sind und von der Plattform geblockt werden.
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Eine genaue Auflistung, welche Inhalte gelöscht wurden, hat YouTube nicht veröffentlicht. Unter den gesperrten Kanälen sollen sich allerdings auch die Accounts von Journalisten, die für ihre pro-russische Berichterstattung bekannt sind, befinden. Außerdem sollen auch offizielle Konten von russischen Behörden von den Maßnahmen betroffen sein.
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Eine genaue Auflistung, welche Inhalte gelöscht wurden, hat YouTube nicht veröffentlicht. Unter den gesperrten Kanälen sollen sich allerdings auch die Accounts von Journalisten, die für ihre pro-russische Berichterstattung bekannt sind, befinden. Außerdem sollen auch offizielle Konten von russischen Behörden von den Maßnahmen betroffen sein.
YouTube weiterhin in Russland erreichbar
Dem YouTube-CPO Neal Mohan zufolge konnten Inhalte, die sich mit dem Krieg auseinandersetzen, in der Ukraine bislang etwa 40 Millionen Aufrufe erzielen. Auch in Russland spielen entsprechende Kanäle eine nicht unerhebliche Rolle. YouTube wird momentan von mehr als 90 Millionen russischen Nutzern verwendet. Obwohl auf YouTube selbstverständlich viele kritische Berichte in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zu finden sind, wurde der Dienst in Russland nicht gesperrt. YouTube verzichtet aber darauf, Werbung in dem Land anzuzeigen.Siehe auch:
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