Ukraine: Microsoft liefert Daten für Prozesse gegen Kriegsverbrecher
Microsoft will die Verfolgung von Kriegsverbrechen im Ukraine-Krieg nach eigenen Angaben aktiv unterstützen. Das Unternehmen sammle mit Hilfe von KI-Tools Informationen zu Angriffen der russischen Armee auf zivile Einrichtungen in der Ukraine, ließ der Softwarekonzern jetzt verlauten.
Bombenangriffe auf Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen in der Ukraine werden von Microsoft nach eigenen Angaben mit Hilfe von Werkzeugen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz anhand von Zeit und Datum erfasst. Dabei stützt man sich auf die Analyse von Live-Bildern, die von Satelliten geliefert werden, so das Unternehmen.
Microsoft stelle nicht nur den Behörden der Ukraine, sondern auch den Gerichten der Vereinten Nationen und der UNO selbst seine Technologie kostenlos zur Verfügung, um die Verfolgung von Kriegsverbrechern zu unterstützen, so Smith weiter. Man wolle so die Grundlagen bieten, um später ein ähnliches Vorgehen zu ermöglichen, wie es nach dem 2. Weltkrieg im Rahmen der Nürnberger Prozesse stattfand, so der Microsoft-Manager weiter.
Microsoft versorgt die ukrainische Regierung seit einiger Zeit auch mit Cloud-Diensten, so dass die für die Verwaltung und andere Regierungsaufgaben benötigte Infrastruktur auf Server im Ausland verlagert werden kann. Außerdem überwacht das Unternehmen laut Smith die Aktivitäten von russischen Hackern, wodurch sich Parallelen aufzeigten, die nahelegen, dass Russland Angriffe auf ukrainische Netze im Vorfeld geplanter Militärschläge durchführen lässt, um letztere vorzubereiten.
Siehe auch:
Parallelen zwischen Hackerangriffen und Beschuss erkennbar
Die Informationen sollen letztlich bei bevorstehenden Verfahren gegen russische Militärs verwendet werden, bei denen es um die Ahndung möglicher Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung im Verlauf des russischen Angriffs auf die Ukraine gehen könnte. Dies erklärte Microsofts Chef-Anwalt und Präsident Brad Smith jüngst bei einer Konferenz in London, berichtet die Zeitung The Telegraph.Microsoft stelle nicht nur den Behörden der Ukraine, sondern auch den Gerichten der Vereinten Nationen und der UNO selbst seine Technologie kostenlos zur Verfügung, um die Verfolgung von Kriegsverbrechern zu unterstützen, so Smith weiter. Man wolle so die Grundlagen bieten, um später ein ähnliches Vorgehen zu ermöglichen, wie es nach dem 2. Weltkrieg im Rahmen der Nürnberger Prozesse stattfand, so der Microsoft-Manager weiter.
Microsoft versorgt die ukrainische Regierung seit einiger Zeit auch mit Cloud-Diensten, so dass die für die Verwaltung und andere Regierungsaufgaben benötigte Infrastruktur auf Server im Ausland verlagert werden kann. Außerdem überwacht das Unternehmen laut Smith die Aktivitäten von russischen Hackern, wodurch sich Parallelen aufzeigten, die nahelegen, dass Russland Angriffe auf ukrainische Netze im Vorfeld geplanter Militärschläge durchführen lässt, um letztere vorzubereiten.
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