Ukraine-Krieg: Google sperrt Updates für bezahlte Apps in Russland
Google führt weitere Maßnahmen ein, mit denen man die russische Bevölkerung und die dort ansässigen App-Entwickler aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine sanktioniert. Bald sind keine Updates oder Downloads von kostenpflichtigen Apps mehr über den Play Store möglich.
Wie Bleeping Computer unter Berufung auf entsprechende Ankündigungen von Google berichtet, muss das Unternehmen im Zuge der Einhaltung der gegen Russland verhängten Sanktionen in Folge des Ukraine-Kriegs neue Maßnahmen umsetzen, die die Nutzer des Google Play Store betreffen.
Bereits seit Donnerstag letzter Woche lässt Google den Download von bezahlten Apps über den Play Store aus Russland nicht mehr zu. Auch der Bezug von Updates für kostenpflichtige Apps ist ab sofort nicht mehr über den Play Store möglich, wenn der Nutzer in Russland ansässig ist.
Außerdem können App-Anbieter die Zahlungsperiode verlängern, um so den Nutzern mehr Zeit einzuräumen. Natürlich gibt es auch die Option, eine App vorläufig kostenlos anzubieten, auch um die Versorgung mit Updates zu ermöglichen und die Sicherheit der jeweiligen Apps auf den Geräten der Anwender nicht zu gefährden.
Google hatte bereits Anfang März das Zahlsystem des Play Stores für Nutzer aus Russland gesperrt, weil die USA entsprechende Sanktionen verhängt hatten. Seitdem ist es nicht mehr möglich, über Google Play Apps oder Spiele zu kaufen, Abonnements zu bezahlen oder In-App-Käufe zu tätigen.
Siehe auch:
Bereits seit Donnerstag letzter Woche lässt Google den Download von bezahlten Apps über den Play Store aus Russland nicht mehr zu. Auch der Bezug von Updates für kostenpflichtige Apps ist ab sofort nicht mehr über den Play Store möglich, wenn der Nutzer in Russland ansässig ist.
Kostenloser App-Vertrieb als Übergangslösung
Für kostenlose Apps gibt es keine Einschränkungen, so dass deren Vertrieb und Bezug über den Play Store inklusive aller Updates auch weiterhin möglich ist. Um die russischen Kunden von Anbietern kostenpflichtiger Apps nicht komplett im Regen stehen zu lassen, können die App-Entwickler ihren Kunden einen Aufschub für die Zahlung und kostenlose Trial-Versionen zur Verfügung stellen, um die Zeit bis zum Ende der Sanktionen zu überbrücken, heißt es.Außerdem können App-Anbieter die Zahlungsperiode verlängern, um so den Nutzern mehr Zeit einzuräumen. Natürlich gibt es auch die Option, eine App vorläufig kostenlos anzubieten, auch um die Versorgung mit Updates zu ermöglichen und die Sicherheit der jeweiligen Apps auf den Geräten der Anwender nicht zu gefährden.
Google hatte bereits Anfang März das Zahlsystem des Play Stores für Nutzer aus Russland gesperrt, weil die USA entsprechende Sanktionen verhängt hatten. Seitdem ist es nicht mehr möglich, über Google Play Apps oder Spiele zu kaufen, Abonnements zu bezahlen oder In-App-Käufe zu tätigen.
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