Ukraine: An der Front fliegen plötzlich Drohnen aus deutscher Fertigung
Seit Tagen wird darüber diskutiert, dass Deutschland zu zögerlich bei der Lieferung von militärischem Equipment an die Ukraine ist. Da wunderte sich mancher, dass plötzlich Bilder ukrainischer Soldaten mit deutschen Drohnen auftauchten.
Ein entsprechender Bericht tauchte zuerst in der britischen Times auf. Daraufhin kam es natürlich zu Nachfragen, wie die Flugsysteme aus deutscher Produktion denn auf einmal an die Front in der Ukraine gelangt sind. Insbesondere die Tatsache, dass man auch im Berliner Verteidigungsministerium noch nie von der Sache hörte und auch die Drohnen nicht kannte, machte es nicht gerade besser. Die Kollegen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) konnten nun allerdings Licht in die Angelegenheit bringen.
Demnach handelt es sich bei den Drohnen um Modelle des Typs "Vector", die vom Münchener Unternehmen Quantum Systems hergestellt werden. Dessen Gründer Florian Seibel war selbst 16 Jahre bei der Luftwaffe im Dienst und machte sich danach mit seiner Drohnen-Firma selbstständig. Er bestätigte, dass man bereits Systeme an die Ukraine geliefert habe, weitere sollen in den kommenden Tagen folgen.
Die Vector-Drohnen sind unbewaffnet, es handelt sich um reine Aufklärungssysteme. Sie bieten allerdings den Vorteil, dass sie von einer Person ohne Werkzeug-Einsatz zusammengebaut und senkrecht aus einer geschützten Position heraus gestartet werden können. In der Luft schwenken die Rotoren dann nach vorn und sorgen für einen leisen Gleitflug der Systeme mit festen Tragflächen. Über eine verschlüsselte Verbindung können dann auf eine Distanz von bis zu 15 Kilometern Echtzeit-Videostreams mit normalem oder Wärme-Bild übertragen werden. Die Einsatzzeit beträgt bis zu zwei Stunden.
Aus Sicht der ukrainischen Truppen sind die meisten verfügbaren Drohnen entweder zu groß und unflexibel oder aber zu klein und dadurch zu wenig leistungsfähig. Vector passe hingegen genau in das Anforderungsprofil. Die Drohne hilft insbesondere in den derzeitigen Gefechtszonen der Ostukraine, heranrückende Panzer-Verbände rechtzeitig auszumachen und die Artillerie genau auszurichten.
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Demnach handelt es sich bei den Drohnen um Modelle des Typs "Vector", die vom Münchener Unternehmen Quantum Systems hergestellt werden. Dessen Gründer Florian Seibel war selbst 16 Jahre bei der Luftwaffe im Dienst und machte sich danach mit seiner Drohnen-Firma selbstständig. Er bestätigte, dass man bereits Systeme an die Ukraine geliefert habe, weitere sollen in den kommenden Tagen folgen.
Vector-Drohne: Flexibles Aufklärungs-System aus München
Millionäre spenden Drohnen
Das Geschäft erfolgte dabei über unkonventionelle Wege: Millionäre aus der Ukraine sollen die Drohnen mit ihrem privaten Geld erworben und als Spende an das "Territorialkommando zur Verteidigung von Dnipro" verbucht haben. Die entsprechenden Kontakte habe der ukrainische Konsul in München hergestellt. Billig ist Vector allerdings nicht. Das Gesamtsystem kostet um die 180.000 Euro.Die Vector-Drohnen sind unbewaffnet, es handelt sich um reine Aufklärungssysteme. Sie bieten allerdings den Vorteil, dass sie von einer Person ohne Werkzeug-Einsatz zusammengebaut und senkrecht aus einer geschützten Position heraus gestartet werden können. In der Luft schwenken die Rotoren dann nach vorn und sorgen für einen leisen Gleitflug der Systeme mit festen Tragflächen. Über eine verschlüsselte Verbindung können dann auf eine Distanz von bis zu 15 Kilometern Echtzeit-Videostreams mit normalem oder Wärme-Bild übertragen werden. Die Einsatzzeit beträgt bis zu zwei Stunden.
Aus Sicht der ukrainischen Truppen sind die meisten verfügbaren Drohnen entweder zu groß und unflexibel oder aber zu klein und dadurch zu wenig leistungsfähig. Vector passe hingegen genau in das Anforderungsprofil. Die Drohne hilft insbesondere in den derzeitigen Gefechtszonen der Ostukraine, heranrückende Panzer-Verbände rechtzeitig auszumachen und die Artillerie genau auszurichten.
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