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Amazon attackiert DHL & Co direkt:
Versand wird für Dritte geöffnet
Amazon greift DHL, Fedex, UPS und andere Versanddienstleister ab sofort direkt an. Das Unternehmen öffnet sein Versandnetz in den USA jetzt für Drittfirmen, so dass diese Produkte, die über ihre eigenen Websites verkauft werden, mit Hilfe von Amazon Prime ausliefern lassen können.
Wie CNBC berichtet, hat Amazon ein neues Programm namens "Buy with Prime" gestartet. Damit können Drittanbieter das riesige Logistik- und Versandnetzwerk von Amazon nutzen, um Bestellungen ihrer eigenen Kunden ausliefern zu lassen. Gleichzeitig spricht man damit die hunderten Millionen Amazon Prime-Kunden an, da ihnen so der Kauf auf Drittseiten erleichtert wird.
Dritthändler können ab sofort eine entsprechende Kaufoption auf ihren Seiten anbieten, über die die Kunden dann mit den in ihrem Amazon-Account gespeicherten Zahlungs- und Versandinformationen die jeweiligen Produkte kaufen und zustellen lassen können. Amazon erhebt dafür unterschiedlich hohe Gebühren, abhängig von den Kosten für Zahlungsverarbeitung, Fulfillment und Lagerung sowie anderen Faktoren.
Anfänglich wird "Buy with Prime" nur für Händler zur Verfügung stehen, die ihre Güter bereits über das sogenannte Fulfillment by Amazon (FBA) in den Warenlagern von Amazon vorhalten lassen. Später will Amazon das Angebot aber auf andere Anbieter ausweiten, also auch jene, ihre Produkte bisher nicht auch parallel über Amazons Website anbieten.
Schon jetzt bietet Amazon in einem kleineren Maßstab den Vertrieb von Waren von Drittanbietern über seine Lager- und Logistikzentren an. Im Rahmen des sogenannten Multi-Channel-Fulfillments (MCF) können Drittfirmen auch in diesem Fall ihre Produkte bei Amazon lagern und versenden lassen, ohne diese zwingend auch über die Website des US-Shopping-Riesen zu vermarkten.
Dritthändler können ab sofort eine entsprechende Kaufoption auf ihren Seiten anbieten, über die die Kunden dann mit den in ihrem Amazon-Account gespeicherten Zahlungs- und Versandinformationen die jeweiligen Produkte kaufen und zustellen lassen können. Amazon erhebt dafür unterschiedlich hohe Gebühren, abhängig von den Kosten für Zahlungsverarbeitung, Fulfillment und Lagerung sowie anderen Faktoren.
Anfänglich wird "Buy with Prime" nur für Händler zur Verfügung stehen, die ihre Güter bereits über das sogenannte Fulfillment by Amazon (FBA) in den Warenlagern von Amazon vorhalten lassen. Später will Amazon das Angebot aber auf andere Anbieter ausweiten, also auch jene, ihre Produkte bisher nicht auch parallel über Amazons Website anbieten.
Schon jetzt bietet Amazon in einem kleineren Maßstab den Vertrieb von Waren von Drittanbietern über seine Lager- und Logistikzentren an. Im Rahmen des sogenannten Multi-Channel-Fulfillments (MCF) können Drittfirmen auch in diesem Fall ihre Produkte bei Amazon lagern und versenden lassen, ohne diese zwingend auch über die Website des US-Shopping-Riesen zu vermarkten.
Zusammenfassung
- Amazon greift Versanddienstleister an & startet "Buy with Prime"-Programm
- Dritthändler können Amazon-Logistik-Netzwerk nutzen & Prime-Kunden ansprechen
- Kaufoption auf Drittseiten mit Zahlungs- & Versandinfo aus Amazon-Account
- Gebühren abhängig von Kosten für Zahlungsverarbeitung, Fulfillment, Lagerung
- Anfangs nur für Händler mit FBA-Warenlager, später Ausweitung auf andere Anbieter
- MCF-Programm: Drittfirmen können Produkte bei Amazon lagern & versenden lassen
- Ohne Vermarktung über Amazon-Website
Thema:
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