Tesla: Trotz schwieriger Lage läuft es beim Autobauer glänzend
Der Autobauer von Elon Musk hatte lange Zeit Probleme, in die schwarzen Zahlen zu kommen, doch mittlerweile läuft der (Elektro-)Motor wie geschmiert. Aktuell konnte Tesla ein Rekordquartal vermelden - und das, obwohl die Zulieferersituation alles andere als einfach war und ist.
Die Nachfrage nach Elektroautos ist dieser Tage höher denn je, die Wartezeit auf ein neues Fahrzeug beträgt bei vielen Herstellern nicht mehr einige Monate, sondern wird bereits in Jahr und mehr benannt. Das gilt auch für Tesla. So könnte der US-Autobauer sicherlich mehr Fahrzeuge vom Band laufen lassen, wenn die Lage auf der Welt und ihren Märkten eine bessere wäre. Denn aktuell mangelt es an Komponenten, die Zulieferer nicht bereitstellen können, dazu kommt es zu diversen Corona-bedingten Produktionsverzögerungen in der Gigafactory im chinesischen Shanghai.
Tesla hat eigenen Angaben nach 295.324 Stück Model 3 und Model Y ausgeliefert, 14.724 mal konnten sich Kunden über einen Model S oder X freuen. Zusammengerechnet hat Tesla also rund 310.000 Autos ausgeliefert, im ersten Quartal hat man aber nur gut 305.000 Autos produziert.
Der Hersteller dürfte aber bereits im zweiten Quartal dieses Jahres seine Kapazitäten stark erhöhen können (sofern Shanghai das Ergebnis nicht stark drückt): Denn Ende März wurde die neue Gigafactory bei Berlin und Anfang April die Produktionsstätte im texanischen Austin eröffnet.
Die Tesla-Aktie reagierte dennoch nachbörslich mit einem knapp vierprozentigen Rückgang. Grund dafür sind u. a. die Pläne von CEO Elon Musk, den Kurznachrichtendienst Twitter zu übernehmen - und dafür laut New York Times seine Tesla-Anteile zu beleihen.
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Rekorde trotz Schwierigkeiten
Und dennoch konnte Tesla ein glänzendes Quartal einfahren: Für die ersten drei Monate von 2022 vermeldet (PDF) das Unternehmen einen Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar, der Umsatz betrug 18,7 Milliarden Dollar. Das ist ein Anstieg von 81 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Beim Gewinn ist der Vergleich noch beeindruckender, hier ist es ein Plus von 658 Prozent.Tesla hat eigenen Angaben nach 295.324 Stück Model 3 und Model Y ausgeliefert, 14.724 mal konnten sich Kunden über einen Model S oder X freuen. Zusammengerechnet hat Tesla also rund 310.000 Autos ausgeliefert, im ersten Quartal hat man aber nur gut 305.000 Autos produziert.
Der Hersteller dürfte aber bereits im zweiten Quartal dieses Jahres seine Kapazitäten stark erhöhen können (sofern Shanghai das Ergebnis nicht stark drückt): Denn Ende März wurde die neue Gigafactory bei Berlin und Anfang April die Produktionsstätte im texanischen Austin eröffnet.
Die Tesla-Aktie reagierte dennoch nachbörslich mit einem knapp vierprozentigen Rückgang. Grund dafür sind u. a. die Pläne von CEO Elon Musk, den Kurznachrichtendienst Twitter zu übernehmen - und dafür laut New York Times seine Tesla-Anteile zu beleihen.
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