Tesla nutzt kobaltfreie Batterien in der Hälfte der Neuauslieferungen

Tesla hat bestätigt, dass fast die Hälfte aller im letzten Quartal produzierten Fahrzeuge bereits mit kobaltfreien Eisenphosphat-Batterien (LFP oder LEP genannt) ausgestattet wurden. Damit belegt der Konzern, dass man bei der Umstellung schon weit vorangekommen ist. Das geht aus dem jüngsten Quartalsbericht von Tesla Motors hervor. Wie das Online-Magazin Electrek berichtet, gab Tesla jetzt einen interessanten Einblick in die bereits umgesetzten Maßnahmen, um Tesla nahezu Nickel- und Kobalt-frei zu machen. Das war eines der großen Ziele, die Tesla-Gründer Elon Musk bereits im Jahr 2020 im Rahmen des damaligen "Battery Days" verkündet hatte. Dieses Ziel sei wichtig, um alle Probleme bei der Nickel- und Kobaltversorgung zu lösen. Die Unabhängigkeit von den Materialien hat daher große Priorität.


Eisenphosphat-Batterien, die weder Nickel noch Kobalt verwenden, sind traditionell billiger und sicherer, bieten aber eine geringere Energiedichte. Das bedeutete allerdings bisher eine geringere Effizienz und somit eine kürzere Reichweite für Elektrofahrzeuge.

Diese Modelle kommen mit LFP

Tesla hat seine in China produzierten Modelle Model 3 und Model Y mit Standardreichweite bereits auf LFP-Zellen umgestellt. Letztes Jahr gab Tesla außerdem bekannt, dass das Unternehmen bei Fahrzeugen mit Standardreichweite weltweit auf Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)-Batteriezellen umstellt. Es wurde bestätigt, dass der Autohersteller plant, das Model 3 Standard Range, auch bekannt als Model 3 mit Heckantrieb, das im Werk in Fremont produziert wird, ebenfalls umzustellen.

Mit der Veröffentlichung der Tesla-Finanzergebnisse für das erste Quartal 2022 kam die Bestätigung, dass fast die Hälfte aller produzierten Fahrzeuge nun LFP-Batterien verwenden:

"Die Diversifizierung der Batteriechemie ist entscheidend für das langfristige Kapazitätswachstum, um unsere Produkte für die verschiedenen Anwendungsfälle besser zu optimieren und unsere Lieferantenbasis zu erweitern. Aus diesem Grund war fast die Hälfte der im ersten Quartal produzierten Tesla-Fahrzeuge mit einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) ausgestattet, die kein Nickel oder Kobalt enthält. Derzeit werden LFP-Batterien in den meisten unserer Standardfahrzeugprodukte sowie in kommerziellen Energiespeicheranwendungen eingesetzt. Dank unserer energieeffizienten Motoren kann ein Model 3 mit einem LFP-Batteriepaket immer noch eine EPA-Reichweite von 267 Meilen erreichen."
Infografik: Teslas Gigafactory bei BerlinTeslas Gigafactory bei Berlin

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