E-Auto-Förderung: Änderungen früher als gedacht, Plugin fällt raus
Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, dass eine Überarbeitung der Förderprämien für Elektro-Autos und Hybride kommen wird. Jetzt sind überraschende Details aus den neuen Regierungsplänen durchgesickert - demnach wird die Hybridförderung früher als gedacht eingestellt.
Das geht aus einem Bericht der FAZ hervor. Der FAZ liegt ein Vorschlag aus dem Bundeswirtschaftsministerium von Robert Habeck (Grüne) vor, der die Neuregelung schneller voranbringen will. Dieser Entwurf ist allerdings noch nicht innerhalb der Bundesregierung abgestimmt, es könnten also noch Änderungen erfolgen.
Infografik E-Auto-Prämie: Diese Autohersteller profitieren am meisten
Ab dem Jahr 2023 sollen dann nur noch solche Elektrofahrzeuge gefördert werden, die "nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt" haben. Aktuell können sich Käufer eines geförderten Fahrzeugs eine Prämie in Höhe von bis zu 9.000 Euro für reine Elektro-Autos (BEVs) sichern, für Plugin-Hybride (PHEVs) gibt es derzeit bis zu 6.750 Euro.
Der Antrag auf Förderung wird weiterhin auf der Internetseite des BAFA online möglich sein. Die sogenannte Innovationsprämie für E-Autos oder auch "Umweltbonus" bleibt somit mit großer Wahrscheinlichkeit nur noch wenige Monate in der jetzigen Form bestehen - und das ist ein großes Problem für alle, die sich jetzt für einen Plugin-Hybriden entscheiden, der aber aufgrund der Lieferschwierigkeiten in der Branche vielleicht erst 2023 ausgeliefert wird. Denn laut FAZ wird das Zulassungsdatum des Autos entscheidend sein.
"Unverhältnismäßig hoher Aufwand"
Das Ministerium stellt dem Bericht zufolge einen Entwurf vor, der vorsieht die Förderung für Plug-in-Hybride am 31. Dezember 2022 enden zu lassen. "Eine Förderung von Plugin-Hybridfahrzeugen in Abhängigkeit von der elektrischen Fahrleistung hätte zu unverhältnismäßig hohem Aufwand geführt und wurde deshalb verworfen", heißt es in einem Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Kellner (Grüne), das der FAZ vorliegt.Ab dem Jahr 2023 sollen dann nur noch solche Elektrofahrzeuge gefördert werden, die "nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt" haben. Aktuell können sich Käufer eines geförderten Fahrzeugs eine Prämie in Höhe von bis zu 9.000 Euro für reine Elektro-Autos (BEVs) sichern, für Plugin-Hybride (PHEVs) gibt es derzeit bis zu 6.750 Euro.
Der Antrag auf Förderung wird weiterhin auf der Internetseite des BAFA online möglich sein. Die sogenannte Innovationsprämie für E-Autos oder auch "Umweltbonus" bleibt somit mit großer Wahrscheinlichkeit nur noch wenige Monate in der jetzigen Form bestehen - und das ist ein großes Problem für alle, die sich jetzt für einen Plugin-Hybriden entscheiden, der aber aufgrund der Lieferschwierigkeiten in der Branche vielleicht erst 2023 ausgeliefert wird. Denn laut FAZ wird das Zulassungsdatum des Autos entscheidend sein.
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