Solarbranche signalisiert:
Wir können mehr, als man uns zutraut
Der Angriff Russlands auf die Ukraine und die damit verbundenen Verwerfungen im Energiemarkt führen bei jenen, die sich bisher noch nicht ganz zur Anschaffung einer eigenen Solaranlage durchringen konnten, nun schnell zu Entscheidungen.
"Bei vielen unserer Mitgliedsunternehmen füllen sich gerade kräftig die Auftragsbücher", erklärte Carsten Körnig, Chef des Branchenverbandes der Solarwirtschaft, gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Zwar könne man aktuell noch keine konkreten Prognosen für die Entwicklung im Gesamtjahr abgeben, derzeit sieht es aber so aus, als würde die ohnehin gute Nachfrage noch einmal massiv nach oben gehen.
Anders als andere Branchen hat man im Bereich der Photovoltaik nicht mit gravierenden Versorgungs-Problemen zu kämpfen. Es gibt zwar eine angespannte Situation in den Material-Lieferketten, Körnig geht aber von einer deutlichen Entspannung in der zweiten Jahreshälfte aus - oder eben spätestens im kommenden Jahr. Die optimistische Prognose liegt auch daran, dass man in dem Sektor nicht auf Zulieferungen aus der Ukraine oder Russland angewiesen ist.
Aktuell sind in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Kapazität von rund 60 Gigawatt installiert. Die Ziele der Bundesregierung sehen vor, dass es bis zum Jahr 2030 dann 200 Gigawatt sein sollen. Das wäre natürlich ein ordentlicher Sprung, doch aus Sicht der Solarbranche sollte dies auch nicht überbewertet werden. Körnig bewertete diese Planung lediglich als unteren Rand dessen, was eigentlich nötig wäre, um Klimaschutzziele und Kohleausstieg hinzubekommen.
Die pro Jahr installierte Solarleistung müsste bereits hierfür um den Faktor Drei bis Vier gesteigert werden. Das ist allerdings nichts, was aus Sicht der Solarbranche unerreichbar wäre. Das größte Problem sieht der Verbandschef hier in der Verfügbarkeit von Fachkräften - das Handwerk hat bereits jetzt alle Hände voll zu tun, um die Photovoltaik-Wünsche der Bürger umzusetzen. Allerdings kommt man in dem Bereich auf die kürzesten Planungs- und Realisierungsvorläufe, was die Umsetzung einfacher macht als bei jedem anderen Kraftwerkstyp. Körnig sieht es daher durchaus als realistisch an, bis zum Ende des Jahrzehnts sogar 250 Gigawatt installierter Leistung zu erhalten.
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Anders als andere Branchen hat man im Bereich der Photovoltaik nicht mit gravierenden Versorgungs-Problemen zu kämpfen. Es gibt zwar eine angespannte Situation in den Material-Lieferketten, Körnig geht aber von einer deutlichen Entspannung in der zweiten Jahreshälfte aus - oder eben spätestens im kommenden Jahr. Die optimistische Prognose liegt auch daran, dass man in dem Sektor nicht auf Zulieferungen aus der Ukraine oder Russland angewiesen ist.
Aktuell sind in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Kapazität von rund 60 Gigawatt installiert. Die Ziele der Bundesregierung sehen vor, dass es bis zum Jahr 2030 dann 200 Gigawatt sein sollen. Das wäre natürlich ein ordentlicher Sprung, doch aus Sicht der Solarbranche sollte dies auch nicht überbewertet werden. Körnig bewertete diese Planung lediglich als unteren Rand dessen, was eigentlich nötig wäre, um Klimaschutzziele und Kohleausstieg hinzubekommen.
Die pro Jahr installierte Solarleistung müsste bereits hierfür um den Faktor Drei bis Vier gesteigert werden. Das ist allerdings nichts, was aus Sicht der Solarbranche unerreichbar wäre. Das größte Problem sieht der Verbandschef hier in der Verfügbarkeit von Fachkräften - das Handwerk hat bereits jetzt alle Hände voll zu tun, um die Photovoltaik-Wünsche der Bürger umzusetzen. Allerdings kommt man in dem Bereich auf die kürzesten Planungs- und Realisierungsvorläufe, was die Umsetzung einfacher macht als bei jedem anderen Kraftwerkstyp. Körnig sieht es daher durchaus als realistisch an, bis zum Ende des Jahrzehnts sogar 250 Gigawatt installierter Leistung zu erhalten.
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