BASF baut Solarkraftwerk für die große Chemiefabrik in der Lausitz
Die Energiewende stellt auch die Industrie vor neue Herausforderungen. Dass man hier allerdings lösungsorientiert arbeitet, zeigt der Chemiekonzern BASF an seinem Standort in der Lausitz, wo der gewohnte Kohlestrom demnächst wegfällt.
Wie das Unternehmen mitteilte, werde man in der Nähe des Standorts Schwarzheide einen großen Solarpark bauen, der das Werksgelände mit Strom versorgen soll. Dabei will die BASF mit dem Energieversorger Envia Mitteldeutsche Energie (EnviaM) zusammenarbeiten, der bisher hauptsächlich Strom aus den Braunkohle-Kraftwerken der Region vermarktete und sich ebenfalls neu orientieren muss.
Für den Bau des Solarparks hat man eine Fläche von 24 Hektar eingeplant, die unmittelbar südlich an das bestehende Werksgelände grenzt und aktuell schlicht als Brachfläche besteht. Hier sollen 52.000 Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 24 Megawatt Peak ihren Platz finden. Mit diesem will man pro Jahr 25 Gigawattstunden Strom erzeugen. Die BASF beziffert das Investitionsvolumen auf 13 Millionen Euro, die vollständig ohne staatliche Förderung aufgebracht werden sollen. Der Strom, den das BASF-Werk nicht benötigt, soll ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Damit geht die BASF in Schwarzheide bereits den zweiten Schritt in Richtung des Strukturwandels, der in der Region ansteht. Vor einiger Zeit wurde bereits angekündigt, dass an dem Standort eine Produktion für das Katoden-Material aufgebaut wird, das Hersteller von Elektroautos für ihre Batterien benötigen.
Siehe auch: E-Mobilität: Brandenburg bekommt nun auch das Akku-Werk der BASF
Für den Bau des Solarparks hat man eine Fläche von 24 Hektar eingeplant, die unmittelbar südlich an das bestehende Werksgelände grenzt und aktuell schlicht als Brachfläche besteht. Hier sollen 52.000 Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 24 Megawatt Peak ihren Platz finden. Mit diesem will man pro Jahr 25 Gigawattstunden Strom erzeugen. Die BASF beziffert das Investitionsvolumen auf 13 Millionen Euro, die vollständig ohne staatliche Förderung aufgebracht werden sollen. Der Strom, den das BASF-Werk nicht benötigt, soll ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Chemie braucht viel Strom
"Die chemische Industrie ist einer der energieintensivsten Industriezweige in Deutschland. Sie spielt eine Schlüsselrolle für die angestrebte Klimaneutralität", erklärte EnviaM-Vorstand Stephan Lowis. "Die Lausitz ist als Energie-Standort schon lange nicht mehr nur das Land der Braunkohle, sondern auch das Land der erneuerbaren Energien."Damit geht die BASF in Schwarzheide bereits den zweiten Schritt in Richtung des Strukturwandels, der in der Region ansteht. Vor einiger Zeit wurde bereits angekündigt, dass an dem Standort eine Produktion für das Katoden-Material aufgebaut wird, das Hersteller von Elektroautos für ihre Batterien benötigen.
Siehe auch: E-Mobilität: Brandenburg bekommt nun auch das Akku-Werk der BASF
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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