Neuer Ärger für Kaspersky: Ferrari "pausiert" Formel-1-Partnerschaft
Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat zu zahlreichen wirtschaftlichen Sanktionen geführt, im Westen hat sich eine breite Front gebildet, die den Krieg gegen den Nachbarn verurteilt. Betroffen ist auch der weltgrößte Antiviren-Hersteller Kaspersky - auf gleich mehreren Ebenen.
Kaspersky beteuert, dass durch die Antiviren-Software seines Unternehmens keine Gefahr für Nutzer oder Institutionen bestehe. Man habe nichts mit dem russischen Staat zu tun und entsprechend können Anwender der Kaspersky-Software auch weiterhin vertrauen.
Auf die Frage nach möglichen Entwicklungen der Lieferbeziehungen zwischen den beiden Unternehmen (Kaspersky liefert auch Software an den Formel-1-Rennstall) sagte der Ferrari-Sprecher, dass man derzeit dabei sei, "die Situation zu bewerten".
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Das BSI warnt offiziell vor Kaspersky-Software
Diese Woche hat das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine offizielle Warnung in Richtung des russischen Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab ausgesprochen. Dessen Gründer und Chef Eugene Kaspersky hat sich gestern in einem offenen Brief dazu geäußert und die Entscheidung scharf kritisiert.Kaspersky beteuert, dass durch die Antiviren-Software seines Unternehmens keine Gefahr für Nutzer oder Institutionen bestehe. Man habe nichts mit dem russischen Staat zu tun und entsprechend können Anwender der Kaspersky-Software auch weiterhin vertrauen.
Ferrari geht auf Distanz
Doch der Ärger geht für Kaspersky weiter, denn das Image des Unternehmens leidet nach wie vor. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat sich nun der Formel-1-Rennstall Ferrari - und damit der berühmteste der Welt - entschieden, das Kaspersky Lab-Logo von seinen Autos zu streichen. Ein Sprecher des Rennstalls teilte mit, dass das Logo von den Autos, den Helmen der Fahrer sowie Online-Plattformen entfernt werde, "da die Partnerschaft aufgrund einer gemeinsamen Entscheidung der beiden Unternehmen vorerst pausiert ist".Auf die Frage nach möglichen Entwicklungen der Lieferbeziehungen zwischen den beiden Unternehmen (Kaspersky liefert auch Software an den Formel-1-Rennstall) sagte der Ferrari-Sprecher, dass man derzeit dabei sei, "die Situation zu bewerten".
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