Digitalministerin an Microsoft:
Wann werdet ihr diese Algorithmen los?
Das Neuland ist bei uns längst sprichwörtlich, doch das "Newland" ist überall. Aktuell gelang es der britischen Ministerin für (u. a.) Digitales, sich bis auf die Knochen zu blamieren. Sie wollte wissen, wann Microsoft endlich etwas gegen diese "Algorithmen" unternimmt.
Nadine Dorries hat in der britischen Regierung einen Ministerposten, den man als Mischmasch-Ressort bezeichnen kann. Denn die Politikerin der konservativen Tories ist für gleich vier unterschiedliche Themenbereiche verantwortlich, nämlich Digitales, Kultur, Medien und Sport. Insofern ist es durchaus verständlich, dass Dorries nicht zu allen Themen besonders tiefes Wissen besitzt.
Und dennoch: Man kann durchaus argumentieren, dass Digitales das vielleicht wichtigste Thema ihres Ressorts ist und sie hier wenigstens die Grundlagen kennen sollte. Dazu zählt zweifellos auch zu wissen, was ein Algorithmus ist. Doch Dorries weiß das offenkundig nicht, und zwar nicht im Ansatz.
Es ist nicht bekannt, wie die Microsoft-Manager auf diese Aussage reagiert haben, alles andere als lautes Lachen müsste aber als beeindruckender Akt der Selbstbeherrschung gesehen werden. Hintergrund waren übrigens durchaus lobenswerte Bemühungen, nämlich der Kampf gegen Hassrede und Toxizität in sozialen Medien.
Gleichzeitig sollte man aber auch noch anmerken, dass Microsoft - LinkedIn mal ausgenommen - kaum Überschneidungen mit Social Networks hat. Somit kann und muss man Nadine Dorries nur raten, ihre Hausaufgaben etwas ernster zu nehmen.
Und dennoch: Man kann durchaus argumentieren, dass Digitales das vielleicht wichtigste Thema ihres Ressorts ist und sie hier wenigstens die Grundlagen kennen sollte. Dazu zählt zweifellos auch zu wissen, was ein Algorithmus ist. Doch Dorries weiß das offenkundig nicht, und zwar nicht im Ansatz.
Microsofts "böse" Algorithmen
Denn wie Politico berichtet (via Neowin), traf sich die 64-Jährige mit Vertretern von Microsoft und wollte von den Managern des Redmonder Konzerns gleich zu Beginn wissen, wann das Unternehmen endlich diese Algorithmen loswird. Einen Versprecher kann man übrigens wohl ausschließen, denn sie sprach das Thema auch in einem anderen Treffen mit Branchenvertretern an, wie ein Lobbyist, der anwesend war, berichtet.Es ist nicht bekannt, wie die Microsoft-Manager auf diese Aussage reagiert haben, alles andere als lautes Lachen müsste aber als beeindruckender Akt der Selbstbeherrschung gesehen werden. Hintergrund waren übrigens durchaus lobenswerte Bemühungen, nämlich der Kampf gegen Hassrede und Toxizität in sozialen Medien.
Gleichzeitig sollte man aber auch noch anmerken, dass Microsoft - LinkedIn mal ausgenommen - kaum Überschneidungen mit Social Networks hat. Somit kann und muss man Nadine Dorries nur raten, ihre Hausaufgaben etwas ernster zu nehmen.
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