Xiaomi-Tochter Poco prüft Bloatware-Verzicht bei günstigen Smartphones
Die Smartphones von Xiaomi und seiner Tochtermarke Poco sind zwar meist relativ günstig, dafür kommen sie aber oft mit viel sogenannter Bloatware daher. In einem Interview hat das Team hinter Poco jetzt durchblicken lassen, dass die Xiaomi MIUI auf Geräten der Marke künftig deutlich entschlackt werden könnte.
Wie zwei ranghohe Manager von Poco anlässlich eines Interviews während das Mobile World Congress 2022 in Barcelona gegenüber den Kollegen von XDA Developers andeuteten, könnte die von Xiaomi entwickelte MIUI auf den Geräten von Poco künftig leichtgewichtiger daherkommen.
Man könne auf diesem Weg etwas "Gewicht" verlieren, das den Prozessor gerade bei günstigeren Smartphones unnötig belastet, hieß es weiter. Die entsprechenden Pläne sind offenbar noch nicht konkret, hieß es. Allerdings prüfe Poco derzeit vor allem für Low-End- und Einsteiger-Smartphones einen solchen Weg.
Da Poco seit einigen Jahren ausschließlich Geräte vermarktet, die mit einem nur minimal veränderten Design von Xiaomi übernommen werden, bleibt abzuwarten, ob die Tochtermarke tatsächlich eigenständig ein Abspecken der MIUI-Oberfläche vornehmen kann.
Zuletzt hatte man lediglich Geräte wie das Xiaomi Redmi Note 11 Pro übernommen und unter eigenem Namen eingeführt - mit einer leicht veränderten Abdeckung auf der Rückseite aber sonst vollkommen identischer Ausstattung. In den meisten Märkten sind die Geräte von Poco und Xiaomi parallel verfügbar.
Günstigere Geräte könnten durch Bloatware-Verzicht mehr Performance bieten
In dem Gespräch machten die Poco-Manager deutlich, dass man durchaus darüber nachdenkt, bestimmte Smartphones mit einem einfacheren, simpleren Betriebssystem auszuliefern. Gemeint ist damit, dass man Teile der Android-basierten Oberfläche auf verschiedenen Wegen umgestaltet, um die Belastung der Hardware zu reduzieren.Man könne auf diesem Weg etwas "Gewicht" verlieren, das den Prozessor gerade bei günstigeren Smartphones unnötig belastet, hieß es weiter. Die entsprechenden Pläne sind offenbar noch nicht konkret, hieß es. Allerdings prüfe Poco derzeit vor allem für Low-End- und Einsteiger-Smartphones einen solchen Weg.
Da Poco seit einigen Jahren ausschließlich Geräte vermarktet, die mit einem nur minimal veränderten Design von Xiaomi übernommen werden, bleibt abzuwarten, ob die Tochtermarke tatsächlich eigenständig ein Abspecken der MIUI-Oberfläche vornehmen kann.
Zuletzt hatte man lediglich Geräte wie das Xiaomi Redmi Note 11 Pro übernommen und unter eigenem Namen eingeführt - mit einer leicht veränderten Abdeckung auf der Rückseite aber sonst vollkommen identischer Ausstattung. In den meisten Märkten sind die Geräte von Poco und Xiaomi parallel verfügbar.
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