Der seltsame Fall des Dr Disrespect endet mit mysteriöser Einigung
Der Streamer Guy Beahm alias Dr Disrespect gehört zu den bekanntesten Vertretern seiner Zunft überhaupt. Doch vor knapp zwei Jahren wurde er von Twitch quasi über Nacht gefeuert. Und nach einer Einigung werden wir wohl auch nie erfahren, was tatsächlich vorgefallen ist.
Im Sommer 2020 wurde Dr Disrespect von Twitch gefeuert, und zwar kurz nachdem er einen millionenschweren Exklusiv-Deal mit der zu Amazon gehörenden Plattform unterschrieben hat. Das war natürlich überaus ungewöhnlich. Noch seltsamer war, dass in den Wochen und Monaten danach keinerlei Informationen zum Warum ans Tageslicht gelangten. Das bedeutete auch, dass jegliche Schuldzuweisungen unmöglich waren.
Auch Beahm selbst behauptete, dass er lange Zeit nicht wusste, was zu seinem Rauswurf geführt hat. Im vergangenen Sommer dürfte sich das aber geändert haben, denn der Streamer verklagte seinen ehemaligen Arbeitgeber. Damals veröffentlichte er auch ein Video, in dem er mitteilte, dass er seit einiger Zeit wisse, warum es dazu gekommen sei und dass das auch der Grund wäre, warum er Twitch gnadenlos verklage ("suing the fuck out of 'em").
Dr Disrespect damals: "Das Twitch-Verbot hat uns wirklich getroffen. Nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern auch aus jener des Netzwerks, aus all den Beziehungen, die wir in den letzten fünf Jahren zu Activision und EA, also all den großen Sponsoren, aufgebaut haben. Denn die mussten uns fragen: 'Warum wurdet ihr gesperrt?'"
Das nahezu gleichlautende Statement gab es auch von Twitch, auch die Spiele-Streaming-Seite gibt keinerlei Fehler zu. Und das bedeutet wohl auch, dass wir nie erfahren werden, was tatsächlich vorgefallen ist.
Auch Beahm selbst behauptete, dass er lange Zeit nicht wusste, was zu seinem Rauswurf geführt hat. Im vergangenen Sommer dürfte sich das aber geändert haben, denn der Streamer verklagte seinen ehemaligen Arbeitgeber. Damals veröffentlichte er auch ein Video, in dem er mitteilte, dass er seit einiger Zeit wisse, warum es dazu gekommen sei und dass das auch der Grund wäre, warum er Twitch gnadenlos verklage ("suing the fuck out of 'em").
Dr Disrespect damals: "Das Twitch-Verbot hat uns wirklich getroffen. Nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern auch aus jener des Netzwerks, aus all den Beziehungen, die wir in den letzten fünf Jahren zu Activision und EA, also all den großen Sponsoren, aufgebaut haben. Denn die mussten uns fragen: 'Warum wurdet ihr gesperrt?'"
Kein Fehlverhalten
Danach wurde es aber still um die Angelegenheit. Dr Disrespect ist mittlerweile hauptsächlich auf YouTube unterwegs und kommt dort auf rund 3,8 Millionen Abonnenten. Doch nun hat Beahm einen Tweet mit dem Titel "Moving on" (also so viel wie "Ich ziehe weiter") veröffentlicht, mit dem er einen Schlussstrich zieht. Im beigefügten Bild heißt es dann weiter: "Ich habe meinen Rechtsstreit mit Twitch beigelegt. Keine Partei gibt ein Fehlverhalten zu."Das nahezu gleichlautende Statement gab es auch von Twitch, auch die Spiele-Streaming-Seite gibt keinerlei Fehler zu. Und das bedeutet wohl auch, dass wir nie erfahren werden, was tatsächlich vorgefallen ist.
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