Angriff auf Twitch: TikTok startet neue App für Desktop-Livestreams
Während Instagram, YouTube und Co. neue Funktionen im TikTok-Stil aufbauen, geht der Platzhirsch unter den mobilen Social-Media-Apps neue Wege. Mit einer zusätzlichen Desktop-Software wagt TikTok den Angriff auf Twitch, um sein Livestreaming-Geschäft weiter auszubauen.
Wem die Namen Charli D'Amelio, Khabane Lame, Bella Poarch und Addison Rae nur wenig sagen, der wird sich wahrscheinlich nicht in der Kernzielgruppe des sozialen Netzwerks TikTok befinden. Doch mit einer Anzahl von über einer Milliarde aktiver Nutzer (Stand: September 2021) gehört der mobile Videodienst des chinesischen Unternehmens ByteDance zu den größten Kommunikationskanälen der Welt. Auch in Deutschland ist TikTok vor allem unter Jugendlichen zwischen 12 bis 19 Jahren auf dem Vormarsch und auf einem guten Weg, mit Instagram gleichzuziehen.
Auch wenn TikTok bereits mobile Livestreams ermöglicht, beherrschen Amazons Twitch, Googles YouTube und Metas Facebook den Markt abseits des Smartphones. Genau hier soll die neue App ansetzen. Bisher wird diese in einer rudimentären Form an eine Handvoll TikTok-Nutzer des westlichen Marktes (Europa, USA etc.) verteilt, denen es ermöglicht wird Livestreams von Spielen, Bildern, Desktop-Anwendungen und Co. zu starten. Es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang TikTok seine Plattform erweitern wird, um Twitch und Co. ernsthaft Konkurrenz zu machen. Die Weichen scheinen zumindest gestellt zu werden.
Siehe auch:
Livestreams: Müssen Twitch, YouTube und Facebook zittern?
In den letzten Monaten beherrschte TikTok allerdings nur passiv die Schlagzeilen, da weitere soziale Netzwerke auf den Trend kurzer Videoclips aufgesprungen sind und mehr oder weniger direkte Kopien TikToks in ihre Apps einbinden. Dazu gehören Spotify (Discover), YouTube (Shorts), Netflix, Instagram (Reels) und Co. Nun scheint sich das Blatt zu wenden, denn mit der neuen App "TikTok Live Studio" wildert der Videodienst zukünftig in den fast schon klassischen Gefilden von Twitch und YouTube. Ziel ist es, in das Livestreaming-Segment auf Desktops, Notebooks und Co. einzusteigen.Auch wenn TikTok bereits mobile Livestreams ermöglicht, beherrschen Amazons Twitch, Googles YouTube und Metas Facebook den Markt abseits des Smartphones. Genau hier soll die neue App ansetzen. Bisher wird diese in einer rudimentären Form an eine Handvoll TikTok-Nutzer des westlichen Marktes (Europa, USA etc.) verteilt, denen es ermöglicht wird Livestreams von Spielen, Bildern, Desktop-Anwendungen und Co. zu starten. Es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang TikTok seine Plattform erweitern wird, um Twitch und Co. ernsthaft Konkurrenz zu machen. Die Weichen scheinen zumindest gestellt zu werden.
Siehe auch:
- Spotify Discover: Musik-Dienst bekommt TikTok-Feature spendiert
- TikTok überholt YouTube: User verbringen mehr Zeit mit kurzen Videos
- YouTube Shorts: Google bringt TikTok-Konkurrent nach Deutschland
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
- TikTok wird zur Verkaufsplattform: Links, Markenshops & 'Teleshopping'
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
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