Verdacht auf russische Cyber-Attacke auf tausende Windkraftanlagen
Tausende Windkraft-Anlagen sind aktuell von einer smarten Fernsteuerung abgeschnitten. Die Ursache ist eine Störung von Kommunikations-Satelliten. Aufgrund der zeitlichen Zusammenhänge stehen hier russische Hacker im Verdacht.
Die Störungen begannen Berichten zufolge bereits am letzten Donnerstag, als der Angriffskrieg auf die Ukraine offen ausbrach. Dass es im Zuge dessen auch zu Cyberangriffen gegen die Ukraine und ihre Unterstützer kommen wird, war absehbar. Ob der Ausfall des Satelliten tatsächlich darin begründet ist, kann derzeit aber noch nicht mit völliger Gewissheit gesagt werden.
Über das betroffene KA-SAT-System läuft die Feinsteuerung von Windkraftanlagen des Herstellers Enercon, die aufgrund ihres Standorts nicht an eine kabelgebundene Breitband-Verbindung angeschlossen werden können. Das ist bei rund 5800 Anlagen der Fall. Die Störung sorgt hier zumindest dafür, dass Enercon mit deutlich höherem Personalaufwand im Tagesgeschäft agieren muss.
Das ist nun aber nicht der Fall. Gibt es einen Defekt, müssen jedesmal Mitarbeiter Enercons aufbrechen und die Lage vor Ort analysieren. Je nach Art der Störung kann es vorkommen, dass sie dann erst Material organisieren müssen, bevor es an die Reparatur gehen kann. Enercon hat den Vorfall an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeldet, das diesen als möglichen Angriff auf die kritische Infrastruktur behandelt und entsprechende Untersuchungen eingeleitet hat.
Siehe auch:
Über das betroffene KA-SAT-System läuft die Feinsteuerung von Windkraftanlagen des Herstellers Enercon, die aufgrund ihres Standorts nicht an eine kabelgebundene Breitband-Verbindung angeschlossen werden können. Das ist bei rund 5800 Anlagen der Fall. Die Störung sorgt hier zumindest dafür, dass Enercon mit deutlich höherem Personalaufwand im Tagesgeschäft agieren muss.
Strom gibt es weiterhin
Bei fehlender Satelliten-Verbindung arbeiten die Windkraftanlagen erst einmal problemlos weiter, denn sie verfügen über lokale Systeme zur Steuerung, mit denen sie sich selbst regulieren können. Wenn allerdings Störungen auftreten, wird es schwierig. Die meisten Probleme können nämlich einfach per Fernwartung behoben werden, was recht zügig geht. Und im Notfall wissen die Techniker bereits bevor sie sich auf den Weg zur Turbine machen, was defekt ist und welche Ersatzteile eventuell benötigt werden.Das ist nun aber nicht der Fall. Gibt es einen Defekt, müssen jedesmal Mitarbeiter Enercons aufbrechen und die Lage vor Ort analysieren. Je nach Art der Störung kann es vorkommen, dass sie dann erst Material organisieren müssen, bevor es an die Reparatur gehen kann. Enercon hat den Vorfall an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeldet, das diesen als möglichen Angriff auf die kritische Infrastruktur behandelt und entsprechende Untersuchungen eingeleitet hat.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Gestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Gestern 12:33 Uhr -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Gestern 11:19 Uhr -
"Ohne Privatsphäre keine Demokratie" Der Neocypherpunk Summi
d-hubs - Vorgestern 12:52 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - 11.06. 16:50 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen