Nvidia: Grafikspezialist bestätigt Server-Ausfälle durch Cyber-Angriff
Der US-Chiphersteller Nvidia ist Opfer eines breit angelegten Cyber-Angriffs geworden. Dadurch wurden sowohl die Entwicklerwerkzeuge als auch die internen E-Mail-Systeme über mehrere Tage teilweise unbrauchbar gemacht. Hintergrund ist offenbar ein Eindringen der Angreifer in interne Netze.
Wie Nvidia mittlerweile bestätigt hat, gab es jüngst einen Angriff auf die Server des Unternehmens, wobei man derzeit noch die Art und die Auswirkungen des Vorfalls untersucht und selbst keine weiteren Informationen zu der Attacke veröffentlichen wolle. Die Geschäfte von Nvidia würden ununterbrochen weiterlaufen, so der Konzern gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Zuvor hatte die britische Zeitung The Telegraph berichtet, dass Nvidia seit Mittwoch durch bisher unbekannte Angreifer attackiert wird, die mit ihren Aktivitäten dafür gesorgt haben, dass die Developer Tools und E-Mail-Server des Unternehmens zwischenzeitlich mehrfach nicht mehr erreichbar waren.
Nvidia gehört mit einem Marktwert jenseits von 600 Milliarden US-Dollar zu den wertvollsten US-Firmen und ist einer der weltweit größten Chipanbieter. Erst kürzlich war die Übernahme des britischen Chipdesigners ARM gescheitert, wofür Nvidia rund 40 Milliarden Dollar zahlen wollte. Durch den Zukauf hätte Nvidia die Kontrolle über die Designs der meisten in Smartphones und anderen mobilen Geräten verwendeten Chips erhalten.
Neben Grafikchips bietet Nvidia selbst auch ARM-SoCs und diverse andere Chips an. Vor dem Hintergrund der russischen Angriffe auf die Ukraine befürchten Experten eine steigende Zahl von Attacken russischer Hacker auf westliche Unternehmen. Allerdings gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Angriff auf Nvidia und dem Geschehen in der Ukraine.
Zuvor hatte die britische Zeitung The Telegraph berichtet, dass Nvidia seit Mittwoch durch bisher unbekannte Angreifer attackiert wird, die mit ihren Aktivitäten dafür gesorgt haben, dass die Developer Tools und E-Mail-Server des Unternehmens zwischenzeitlich mehrfach nicht mehr erreichbar waren.
Interne Systeme angeblich "komplett kompromittiert"
Laut internen Quellen sollen die internen Systeme "komplett kompromittiert" worden sein, wobei offen ist, ob Daten zu Produkten, Kunden oder andere interne Informationen gestohlen wurden. Noch soll auch unklar sein, wer hinter dem Angriff steckt.Nvidia gehört mit einem Marktwert jenseits von 600 Milliarden US-Dollar zu den wertvollsten US-Firmen und ist einer der weltweit größten Chipanbieter. Erst kürzlich war die Übernahme des britischen Chipdesigners ARM gescheitert, wofür Nvidia rund 40 Milliarden Dollar zahlen wollte. Durch den Zukauf hätte Nvidia die Kontrolle über die Designs der meisten in Smartphones und anderen mobilen Geräten verwendeten Chips erhalten.
Neben Grafikchips bietet Nvidia selbst auch ARM-SoCs und diverse andere Chips an. Vor dem Hintergrund der russischen Angriffe auf die Ukraine befürchten Experten eine steigende Zahl von Attacken russischer Hacker auf westliche Unternehmen. Allerdings gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Angriff auf Nvidia und dem Geschehen in der Ukraine.
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