Schwere Insider-Handel-Vorwürfe:
Elon Musk soll Bruder gewarnt haben
Die US-amerikanische Börsenaufsicht und Elon Musk liegen sich immer wieder und auch schon länger in den Haaren. Dem Tesla- und SpaceX-Chef wird vorgeworfen, u. a. durch Twitter-Posts den Kurs unlauter zu beeinflussen. Nun erhebt die SEC besonders schwere Vorwürfe.
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ist für die Überwachung des Börsenhandels zuständig und gilt als besonders mächtige Behörde. Denn ihr obliegt die Kontrolle, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht, sie hat damit die Aufsicht über das Fundament der Wirtschaft.
Doch nun erhebt die SEC, die mit Musk schon mehrfach auf Konfrontationskurs ging, gegen den reichsten Menschen des Planeten schwere Vorwürfe, nämlich jene, dass Teslas Chief Executive Officer Elon Musk und sein Bruder Kimbal Musk "gegen Regeln zum Insiderhandel verstoßen" haben sollen. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Gegenüber der Financial Times teilte Musk per Mail mit, dass sein Bruder nichts vorab gewusst hätte und auch, dass seine Anwälte davon in Kenntnis gesetzt worden seien. Die SEC hat bereits einige Tage nach der Twitter-Umfrage erste Untersuchungen in die Wege geleitet.
Diese Untersuchung verschärft die ohnehin schon sehr angespannte Situation zwischen der SEC und Musk sicherlich noch mehr. Denn erst vergangene Woche hat der Tesla-Chef der SEC vorgeworfen, ihn und Tesla mit einer "endlosen" und "unerbittlichen" Untersuchung zu schikanieren, um ihn für seine offene Kritik an der Regierung zu bestrafen.
Doch nun erhebt die SEC, die mit Musk schon mehrfach auf Konfrontationskurs ging, gegen den reichsten Menschen des Planeten schwere Vorwürfe, nämlich jene, dass Teslas Chief Executive Officer Elon Musk und sein Bruder Kimbal Musk "gegen Regeln zum Insiderhandel verstoßen" haben sollen. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Hat Elon Musk seinen Bruder gewarnt?
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat die SEC-Untersuchung bereits im Vorjahr begonnen, und zwar nachdem Kimbal Musk Tesla-Aktien im Wert von 108 Millionen Dollar verkauft hat. Der Zeitpunkt des Verkaufs war in der Tat ungewöhnlich oder beachtenswert, denn einen Tag nach dem Verkauf hat Musk seine Follower auf Twitter gefragt, ob er sich von zehn Prozent seiner Anteile trennen soll. Seit dieser Ankündigung Musks, Aktien im Wert mehrerer Milliarden Dollar zu verkaufen, hat der Tesla-Kurs dann auch rund ein Drittel an Wert eingebüßt.Gegenüber der Financial Times teilte Musk per Mail mit, dass sein Bruder nichts vorab gewusst hätte und auch, dass seine Anwälte davon in Kenntnis gesetzt worden seien. Die SEC hat bereits einige Tage nach der Twitter-Umfrage erste Untersuchungen in die Wege geleitet.
Diese Untersuchung verschärft die ohnehin schon sehr angespannte Situation zwischen der SEC und Musk sicherlich noch mehr. Denn erst vergangene Woche hat der Tesla-Chef der SEC vorgeworfen, ihn und Tesla mit einer "endlosen" und "unerbittlichen" Untersuchung zu schikanieren, um ihn für seine offene Kritik an der Regierung zu bestrafen.
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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