Bethesda gibt den eigenen Launcher auf und kehrt zu Steam zurück

Wie so viele Publisher hat Bethesda vor einigen Jahren einen eigenen Launcher eingeführt, sicherlich sehr zum Missfallen vieler Spieler. Doch damit ist jetzt Schluss. Denn am PC wird man diesen aufgeben und die Inhalte und Spielstände weitgehend in Richtung Steam transferieren.
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EA Origin, Ubisoft Connect, Rockstar Launcher und wie sie alle heißen: Es ist schon seit vielen Jahren gang und gäbe, dass die einzelnen Publisher ihr eigenes Distributions-Süppchen kochen oder besser gesagt kochen wollen. Denn ein Großteil der PC-Spieler selbst will die Spiele am liebsten zentral auf Steam haben, ob Valve 30 Prozent Beteiligung bekommt oder nicht, ist ihnen herzlich egal.

Bethesda hat seinen Launcher 2016 eingeführt, doch wie PC Gamer schreibt, war dieser mehr "hübsche Oberfläche, um Bethesdas Spiele zu kaufen, als eine Möglichkeit, sie zu verwalten". Anders gesagt: Einen echten Mehrwert bot er nicht. Nun hat das mittlerweile zu Microsoft gehörende Unternehmen angekündigt, den Launcher aufzugeben.


Steam-Transfer ab Anfang April

"Ab Anfang April kannt man seine Spiele und seinen Wallet auf sein Steam-Konto migrieren", schreibt Bethesda in einem Blogbeitrag und verspricht, dass Gamer nichts, das aktuell noch auf dem Bethesda.net Launcher liegt, verlieren werden. Dazu zählen auch die Spielstände. Die meisten werden automatisch transferiert, bei einigen wird manuelles Eingreifen notwendig sein.

Weitere Details zum Wie der Migration will der Spieleanbieter noch nachreichen. Das Bethesda.net-Konto bleibt übrigens bestehen, man wird sich künftig aber nur per Webseite sowie über das Ingame-Interface einloggen können.

Bethesda hat außerdem in einer separaten FAQ explizit betont, dass Fallout 76-Spieler nicht befürchten müssen, etwas zu verlieren: "Wir treffen alle Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass Ihre Fallout 76-Charaktere, Fortschritte, Atome, Saisonfortschritte, Kosmetika, Belohnungen, Ihre Freundesliste und sogar die perfekten Kuchen, die Sie gehortet haben, diese Reise mit Ihnen machen."

Hintergrund dieser Entscheidung ist sicherlich auch, dass viele Bethesda-Spieler mittlerweile via Xbox Game Pass auf die Spiele zugreifen. Es dürfte sich für Microsoft also kaum lohnen, einen separaten Launcher zu betreiben.

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