Valve würde gern Microsofts PC Game Pass in den Steam Store bringen
Valve-Chef Gabe Newell hat in einem Interview einem möglichen Steam-Abo-Service die Absage erteilt. Stattdessen könnte es sich der Co-Gründer der Spiele-Plattform vorstellen, mit Microsoft daran zu arbeiten, den PC Game Pass über Steam anzubieten.
Das geht aus einem kurzen Gespräch mit Valve-Präsident Gabe Newell mit dem Online-Magazin PC Gamer hervor. Die übergreifende Frage war dabei, wie es Microsoft wohl in Zukunft mit exklusiven Veröffentlichungen halten wird. Der Zeitpunkt, an dem Microsoft beschloss, seine Spiele nicht exklusiv über den Microsoft Store zu veröffentlichen, und stattdessen begann, sie auch auf Steam anzubieten, war ein wichtiger Einschnitt. Da Steam als große Plattform der beliebteste Store für Games ist, war dieser Schritt eine echte Win-win-Situation für beide Parteien sowie für die Gamer.
Microsoft fährt aber seit Jahren mehrgleisig und bietet nicht nur Spiele zum Kauf, sondern auch als Abo an. PC Gamer wollte daher nun von Newell wissen, ob Valve etwas Ähnliches plant und was die Nutzer zu erwarten hätten.
"Als ich letzte Woche mit Gabe Newell, dem Präsidenten von Valve, über das Steam-Deck sprach, fragte ich ihn, ob Valve an einem eigenen Abonnementdienst interessiert sei oder ob wir in Zukunft Game Pass-Spiele auf Steam sehen könnten", so der Autor Wes Fenlon. "Ich glaube nicht, dass es etwas ist, von dem wir denken, dass wir es selbst tun müssen, einen Abo-Service zu diesem Zeitpunkt aufzubauen", sagte Newell dazu. "Aber für ihre Kunden […Microsofts…] ist es eindeutig eine beliebte Option, und wir wären mehr als glücklich, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um das auf Steam zu bringen."
Microsoft fährt aber seit Jahren mehrgleisig und bietet nicht nur Spiele zum Kauf, sondern auch als Abo an. PC Gamer wollte daher nun von Newell wissen, ob Valve etwas Ähnliches plant und was die Nutzer zu erwarten hätten.
"Als ich letzte Woche mit Gabe Newell, dem Präsidenten von Valve, über das Steam-Deck sprach, fragte ich ihn, ob Valve an einem eigenen Abonnementdienst interessiert sei oder ob wir in Zukunft Game Pass-Spiele auf Steam sehen könnten", so der Autor Wes Fenlon. "Ich glaube nicht, dass es etwas ist, von dem wir denken, dass wir es selbst tun müssen, einen Abo-Service zu diesem Zeitpunkt aufzubauen", sagte Newell dazu. "Aber für ihre Kunden […Microsofts…] ist es eindeutig eine beliebte Option, und wir wären mehr als glücklich, mit ihnen zusammenzuarbeiten, um das auf Steam zu bringen."
EA hat es vorgemacht
Es sieht also nicht danach aus, dass es in absehbarer Zukunft ein "Steam Pass"-Abonnement geben wird. Interessant ist aber der Konter an Microsoft. Es ist nicht bekannt, ob man sich in Redmond mit einem solchen Gedanken anfreunden könnte. Valve hat bereits mit EA Play, dem Spiele-Abonnementdienst von EA Games, seit 2020 eine Kooperation. So kam das EA-Abo auf Steam. Mit Microsofts Game Pass wäre die Umsetzung vermutlich schwieriger, zudem gibt es unterschiedliche Versionen der Spiele, die sowohl auf Steam als auch im Games Pass angeboten werden. Newell ist aber auf jeden Fall bereit, mit Microsoft zusammenzuarbeiten.
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