Bessere Virtualisierung: Android 13 bringt Windows 11 auf Smartphones
Android 13 bringt viele Anpassungen an der Oberfläche mit, jetzt zeigt sich, dass Google aber auch im Unterbau große Anpassungen vornimmt. Dank deutlich verbessertem Support für Virtualisierung ist es gelungen, Windows 11 auf einem Pixel 6-Smartphone zum Laufen zu kriegen.
Wie Lin ausführt, habe er nach einigen Anpassungen eine "tatsächlich nutzbare" Windows VM vorgefunden. "Obwohl es immer noch keine Grafikbeschleunigung gibt, ist die CPU-, I/O- und Speicherbelastung jetzt viel besser", so der Entwickler. Der perfekte Test, um zu zeigen, dass das System durchaus auch für mehr als kurze Desktop-Ausflüge nutzbar ist? Lin liefert ein kurzes Video, auf dem er Doom auf der virtuellen Maschine ausführt. "Ja, es läuft Doom", so der Entwickler. Für die Tastatureingabe habe er sich von seinem Computer mit der Windows-VM verbunden.
Android 13 bringt große Verbesserungen für virtuelle Maschinen mit
Seit kurzen hat Google die erste Entwickler-Vorschau (DP1) von Android 13 veröffentlicht. Jetzt zeigt der Android-Entwickler Danny Lin, auf Twitter unter dem Alias kdrag0n bekannt, dass mit dem Update große Verbesserungen bei der Unterstützung von virtuellen Maschinen unter Android erreicht werden konnten. Das Pixel 6 in Kombination mit Android 13 DP1 mache eine "vollwertige virtuelle Maschinen mit dem KVM-Hypervisor (nahezu native Leistung)" möglich. Nachdem sich der Entwickler zunächst erfolgreich am Start verschiedener Linux-Versionen versucht, kann er im Anschluss auch Windows 11 auf dem Android-Gerät zum Laufen bekommen.Wie Lin ausführt, habe er nach einigen Anpassungen eine "tatsächlich nutzbare" Windows VM vorgefunden. "Obwohl es immer noch keine Grafikbeschleunigung gibt, ist die CPU-, I/O- und Speicherbelastung jetzt viel besser", so der Entwickler. Der perfekte Test, um zu zeigen, dass das System durchaus auch für mehr als kurze Desktop-Ausflüge nutzbar ist? Lin liefert ein kurzes Video, auf dem er Doom auf der virtuellen Maschine ausführt. "Ja, es läuft Doom", so der Entwickler. Für die Tastatureingabe habe er sich von seinem Computer mit der Windows-VM verbunden.
Google hat noch große Pläne
Wie Android Authority in seinem Bericht über die neuen Virtualisierungs-Möglichkeiten von Android 13 schreibt, werden die beschriebenen Anwendungen möglich, weil Google mit dem neuen Betriebssystem auf dem Pixel 6 ein völlig neues Virtualisierungs-Framework unterstützt. Das ausgerufene Ziel des Konzerns: "Schaffung eines besseren Virtualisierungssystems, das auf einer Vielzahl von Android-Geräten laufen sollte." Für alle, die sich hier einen noch tieferen Einblick in die Bemühungen wünschen, liefert der Experte Mishaal Rahman einen sehr ausführlichen Blogpost.
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