Amazon reagiert: Lost Ark-Ansturm, Warteschlangen & Server-Probleme
Der Europa-Start des lang erwarteten Online-Rollenspiels Lost Ark sorgt bei Spielern für "New World"-Flashbacks. Amazon fällt es schwer den Ansturm zu bewältigen. Stundenlange Warteschlangen, Serverprobleme und Wartungsarbeiten scheinen den Hype allerdings nicht zu bremsen.
Amazon gibt stolz bekannt, dass innerhalb von 24 Stunden mehr als 1,3 Millionen Menschen - teilweise sogar parallel - die Server des Free-to-Play-Titels Lost Ark stürmten und auf Twitch der "erfolgreichste Auftritt aller Zeiten" hingelegt wurde. Wie viele Spieler jedoch tatsächlich auch ihre ersten Schritte in der Spielwelt unternehmen konnten, ist nicht bekannt. Ein Großteil verbringt seine Zeit wohl nicht im Spiel, sondern in den Warteschlangen. Allein am Sonntagmittag mussten Neuankömmlinge bis zu acht Stunden warten, ehe sie den beliebten, inoffiziellen deutschen Server "Asta" besuchen konnten.
Neue Server zu erstellen, anstatt die Kapazitäten der vorhandenen zu erhöhen, war bereits Amazons Ansatz zum Start von New World. Nun geht der Publisher einen Schritt weiter und kündigt neben neuen Servern sogar die Einführung einer komplett neuen europäischen Region neben der für Mitteleuropa an.
Das Problem: Wer die neue, voraussichtlich anfangs leere Region wählt, kann nicht mit seinen Freunden der aktuellen "Central Europe"-Server zusammenspielen.
In Zeiten von erweiterbaren Cloud-Servern, dem Know-How der Amazon Web Services (AWS) und dem auf viele "Kanäle" aufgeteilten Lost Ark sind Spieler von diesem Schritt enttäuscht. Das Positive: Abstürze verzeichnet das Spiel nur selten, ganz im Gegensatz zum letzten Amazon-MMO New World.
Siehe auch:
Endlich drin! Alles gut? Weitere Hindernisse folgen
Wer die Warteschlangen überwunden hat, wurde in den letzten Tagen mit weiteren Problemen konfrontiert. Der teils wichtige In-Game-Shop war lange Zeit nicht erreichbar und auch das System der Gruppensuche brach unter dem Ansturm der Spieler zusammen. Noch vor dem Free-to-Play-Start am Freitag versuchte Amazon die Probleme mit verlängerten Wartungsarbeiten (Dauer ca. 11 Stunden), der Erstellung von neuen Servern und der kurzzeitigen Schließung voller Server einzudämmen - bislang allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Gerade für Feierabendspieler kann das Betreten von Lost Ark zur Tortur werden.Neue Server zu erstellen, anstatt die Kapazitäten der vorhandenen zu erhöhen, war bereits Amazons Ansatz zum Start von New World. Nun geht der Publisher einen Schritt weiter und kündigt neben neuen Servern sogar die Einführung einer komplett neuen europäischen Region neben der für Mitteleuropa an.
Das Problem: Wer die neue, voraussichtlich anfangs leere Region wählt, kann nicht mit seinen Freunden der aktuellen "Central Europe"-Server zusammenspielen.
In Zeiten von erweiterbaren Cloud-Servern, dem Know-How der Amazon Web Services (AWS) und dem auf viele "Kanäle" aufgeteilten Lost Ark sind Spieler von diesem Schritt enttäuscht. Das Positive: Abstürze verzeichnet das Spiel nur selten, ganz im Gegensatz zum letzten Amazon-MMO New World.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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