Amazon hat Youtuber für die Meldung eines New World Bugs bestraft

Die Entwickler von New World scheinen eine ganz schön dünne Haut zu haben. Ein Youtuber hatte in einem Video auf einen gra­vie­ren­den Bug hingewiesen und diesen auch an Amazon ge­mel­det. Die Reaktion: Erst lässt man das Video bannen, dann ru­dert man zurück.

Wenn man einen Bug in New World findet, sind die Reaktionen nicht nett

New World steht aktuell nicht gerade gut da. Nach einem erfolgreichen Start sinkt die Spielerzahl schnell dramatisch ab, außerdem kämpfen die Entwickler mit teilweise gravierenden Problemen, die unter anderem die Spielwirtschaft kollabieren lassen und für Unverwundbarkeit sorgen. Da sollte man doch meinen, dass die Entwickler für externe Hinweise dankbar sein sollten. Im aktuellen Fall kam es aber offenbar zu einer klaren Überreaktion.

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Wie der New World Youtuber "Video Game DataBank" berichtet, musste er vor Kurzem feststellen, dass ein Video von ihm "wegen Urheberrechtsverletzungen" permanent entfernt worden war. Der Inhalt des Clips: Ein Hinweis auf einen Fehler, der Spieler sehr viel Mühe und Zeit kosten kann, da Erfahrungspunkte bei der Herstellung von Gegenständen unter bestimmten Umständen nicht gewährt werden. Video Game DataBank hatte das Video auch an den Amazon Games Support gesendet, um bei der Identifizierung des Fehlers zu helfen.

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Hilfe nicht erwünscht, Entschuldigung mau

"Ich habe den Support von New World kontaktiert, weil der Fehler in der Fertigkeit ‘Geschicklichkeitshandel' die Spieler Tausende oder sogar Zehntausende von Münzen kostet", erklärt der Youtuber in der Beschreibung seines Videos laut Invenglobal. "Anstatt mir zu helfen, erhoben sie das Urheberrecht für das Video, verhängten einen Urheberrechts-Strike gegen mich und sind möglicherweise hinter meinem YouTube-Konto her, um mich für immer von der Plattform zu entfernen." Video Game DataBank ist dabei bei weitem nicht der erste Youtuber, der über eine solch krasse Reaktion klagt.

Doch für ihn kommt dann eine plötzliche Wendung: Amazon Games meldet sich mit einem Statement bei Invenglobal und spricht hier von einer schlichten Verwechslung. "Ziel des Strikes war eine YouTube-Werbung für eine Goldverkaufs-Website. Aus Versehen wurde das Video stattdessen gemeldet", so der Konzern. Diese Aussage will natürlich nicht ganz zu dem Ablauf passen, den Video Game DataBank beschreibt. "Wir entschuldigen uns für diese schlechte Erfahrung und die dadurch entstandenen Irritationen." Für den Youtuber kommt diese Entschuldigung zu spät, er werde keine Fehler mehr an Amazon melden.

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