Studie zeigt, dass soziale Medien Depressionen auslösen können
Soziale Medien sind schon lange ein essenzieller Teil unseres Alltags. Facebook, Instagram, Twitter, TikTok und wie sie alle heißen sind zwar praktisch, um mit anderen in Kontakt zu bleiben und zu diskutieren, doch sie stellen auch ein Risiko dar - sie können Depressionen auslösen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die Forscher aus den Bereichen Politik und Bildung durchgeführt und nun in der Fachpublikation Journal of Affective Disorders Reports veröffentlicht haben. Wie die University of Arkansas schreibt, haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass junge Erwachsene, die mehr soziale Medien nutzen, innerhalb von sechs Monaten mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit an einer Depression erkranken. Ein entscheidender Punkt ist hier, dass das unabhängig vom Persönlichkeitstyp stattfindet, man also nicht zwangsläufig eine Tendenz zu derartigen psychischen Erkrankungen haben muss.
"Frühere Untersuchungen haben die Entwicklung von Depressionen mit zahlreichen Faktoren in Verbindung gebracht", schreiben die Autoren. "In der Literatur fehlt es jedoch an Studien, die sich darauf konzentrieren, wie verschiedene Persönlichkeitsmerkmale mit der Nutzung sozialer Medien und Depressionen interagieren können. Diese neue Studie befasste sich mit diesen wichtigen Forschungsfragen und fand starke und lineare Assoziationen von Depression über alle Persönlichkeitsmerkmale hinweg." Infografik Facebook & Co.: Wer verbringt die meiste Zeit in sozialen Netzwerken?
Noch wichtiger ist, dass die Nutzung sozialer Medien bei jedem Persönlichkeitsmerkmal stark mit der Entwicklung einer Depression verbunden war. Für die Studie wurden mehr als 1000 erwachsene US-Amerikaner im Alter von 18 bis 30 Jahren befragt.
Die Autoren vermuten, dass problematische soziale Vergleiche negative Gefühle gegenüber sich selbst und anderen verstärken können. Das erklärt, warum und wie das Risiko einer Depression mit zunehmender Nutzung sozialer Medien steigt. Die Beschäftigung mit hauptsächlich negativen Inhalten kann diese Gefühle ebenfalls verstärken. Und schließlich verringert die verstärkte Nutzung sozialer Medien die Möglichkeiten für persönliche Interaktionen und Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände.
"Frühere Untersuchungen haben die Entwicklung von Depressionen mit zahlreichen Faktoren in Verbindung gebracht", schreiben die Autoren. "In der Literatur fehlt es jedoch an Studien, die sich darauf konzentrieren, wie verschiedene Persönlichkeitsmerkmale mit der Nutzung sozialer Medien und Depressionen interagieren können. Diese neue Studie befasste sich mit diesen wichtigen Forschungsfragen und fand starke und lineare Assoziationen von Depression über alle Persönlichkeitsmerkmale hinweg." Infografik Facebook & Co.: Wer verbringt die meiste Zeit in sozialen Netzwerken?
Streit macht depressiv
Die Studie ergab unter anderem, dass Menschen mit hoher Zustimmungsfähigkeit 49 Prozent seltener an Depressionen erkranken als Menschen mit niedriger Zustimmungsfähigkeit. Darüber hinaus war bei Personen mit hohem neurotischem Charakter das Risiko, eine Depression zu entwickeln, doppelt so hoch wie bei Personen mit niedrigem neurotischem Charakter, wenn sie mehr als 300 Minuten pro Tag soziale Medien nutzten.Noch wichtiger ist, dass die Nutzung sozialer Medien bei jedem Persönlichkeitsmerkmal stark mit der Entwicklung einer Depression verbunden war. Für die Studie wurden mehr als 1000 erwachsene US-Amerikaner im Alter von 18 bis 30 Jahren befragt.
Die Autoren vermuten, dass problematische soziale Vergleiche negative Gefühle gegenüber sich selbst und anderen verstärken können. Das erklärt, warum und wie das Risiko einer Depression mit zunehmender Nutzung sozialer Medien steigt. Die Beschäftigung mit hauptsächlich negativen Inhalten kann diese Gefühle ebenfalls verstärken. Und schließlich verringert die verstärkte Nutzung sozialer Medien die Möglichkeiten für persönliche Interaktionen und Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände.
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