Revolution dank Chipkrise: Canon-Druckertoner ab Februar chipfrei

Canon kehrt wieder zu einem kundenfreundlichen System zu­rück: Wie jetzt bekannt wurde, hat das Unternehmen mit der Her­stel­lung von Tonerkartuschen ohne Chip begonnen. Hin­ter­grund ist jedoch, dass aufgrund der Chipkrise gar keine an­de­re Op­tion bestand. Das meldet das Online-Magazin Neowin und beruft sich dabei auf eine Stellungnahme von Canon. Canon hat dabei für Tonerkartuschen, die in Australien und Neuseeland in den Handel kommen werden, die Änderung ab Februar angekündigt und die Hintergründe erläutert. Bisher ist noch nicht bekannt, ob die Maßnahme so weltweit gelten wird.

In einem Support-Artikel zum Thema Tonerkartuschen erläutert das Unternehmen jetzt folgendes:

Auswirkungen der Halbleiterknappheit auf MFD-Verbrauchsmaterialien

  • Der weltweite Mangel an Halbleiterchips wirkt sich auf die Versorgung mit vielen elektronischen Geräten und einigem Zubehör aus. Zu den betroffenen Zubehörteilen gehören Tonerkartuschen für die Business-Drucker und Multifunktionsgeräte (MFDs) von Canon
  • Die Rolle des Chips in den Tonerkartuschen besteht darin, Informationen zu übermitteln, einschließlich des Tonerstands, und zu bestätigen, dass der Toner ein Originalprodukt von Canon ist.
  • Um sicherzustellen, dass unsere Kunden keinen Druck verpassen, hat Canon Innovationen entwickelt, um den Mangel an Chips zu beheben und sicherzustellen, dass wir die Tonerkartuschen weiterhin liefern können. Canon hat mit der Herstellung von Tonerkartuschen ohne Chip begonnen. Es wird zwar einige unvermeidliche, aber geringfügige Änderungen für unsere Kunden geben, aber Sie werden weiterhin wie gewohnt drucken können.
  • Wir gehen davon aus, dass die chiplosen Tonerkartuschen in Australien und Neuseeland ab Februar 2022 geliefert werden. Dabei handelt es sich um eine Übergangsmaßnahme, und wir gehen davon aus, dass die Lieferung von Tonerkartuschen mit Chip wieder aufgenommen wird.
  • Wenn Sie weitere Informationen benötigen, können Sie sich an Canon Australien oder Canon Neuseeland wenden.

Canon war bisher dafür bekannt, Kunden zum Kauf von Canon-Originalteilen zu drangsalieren - Tonerkartuschen, die nicht mithilfe des Original-Chips erkannt werden, verursachen dagegen Probleme bei den Druckern. Im Oktober wurde Canon mit einer Klage konfrontiert, weil man kurzerhand Funktionen wie das Scannen deaktiviert hatte, wenn Drucker keine (Original-) Tinte mehr hatten. Nun muss das Unternehmen aufgrund der Lieferschwierigkeiten bei den Chips umdenken, was den Kunden erfreulicherweise einmal zugutekommen wird. Siehe auch: Internet, Stockfotos, Drucker, IP-Adresse, Ipv4, Netzwerkdrucker, 192.168., Farbdrucker Internet, Stockfotos, Drucker, IP-Adresse, Ipv4, Netzwerkdrucker, 192.168., Farbdrucker
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