Oppo Find N vorgestellt: Perfektes Format für faltbare Smartphones?
Oppo platziert sein neues faltbares Smartphone größentechnisch genau zwischen dem Samsung Galaxy Z Flip 3 und Z Fold 3. Dennoch ist der Formfaktor spannend: Zumindest den ersten Bildern und Informationen nach macht das Format mit bis zu 7,1 Zoll Lust auf mehr.
Samsung hat dieses Jahr seine Note-Serie durch die faltbaren Smartphones der Galaxy-Z-Serie ersetzt - und ist damit der aktuell einzige Hersteller, der wirklich konsequent auf faltbare Mobiltelefone setzt. Nun bekommen die Koreaner mit dem Oppo Find N Konkurrenz aus China. Mit aufgeklappt 7,1 Zoll und geschlossen 5,49 Zoll liegt das Smartphone zwischen Samsungs beiden Formfaktoren Z Fold 3 (7,6 / 6,2 Zoll) und Z Flip 3 (6,7 / 1,9 Zoll). Oppo will damit den Sweet Spot gefunden haben: geschlossen kompakt, aber noch voll nutzbar und geöffnet ein handliches Tablet.
Bei der Software will Oppo ebenfalls punkten. So gibt's ein paar neue Gesten: Ein vertikaler Zwei-Finger-Wisch nach unten beispielsweise teilt das Display in zwei Hälften. Eine Vier-Finger-Pinch-Geste verwandelt eine App in ein Fenster. Fans von winzigen Notebooks dürften sich darüber freuen, dass sich das Find N wie ein - nunja - winziges Notebook auf dem Tisch aufstellen lässt. Das Scharnier soll sich in jedem Winkel zwischen 50 und 120 Grad feststellen lassen.
Bei den Kameras gibt es ebenfalls keine Enttäuschungen. Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel, den Sensor IMX766 kennen wir bereits aus dem Find X3 Pro. Dazu verbaut Oppo noch eine Telekamera mit 13 Megapixeln und ein Ultraweitwinkelmodul mit 16 Megapixeln. In den beiden Displays findet sich schließlich noch jeweils eine Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln Auflösung.
Bleibt zum Schluss noch das große Fragezeichen: der Preis. Mit einem Marktpreis von umgerechnet 1100 Euro (7699 Yuan) für die kleine beziehungsweise 1250 Euro (8999 Yuan) für die große Version ist das Foldable deutlich günstiger als Samsungs Galaxy Z Fold 3. Bedenkt aber, dass auf die Preise hierzulande noch diverse Abgaben und Steuern fällig werden. Auf dem Heimatmarkt von Oppo soll das Find N am Tag vor Weihnachten starten. Für den Rest der Welt verspricht Oppo ganz lose: "2022". Bis auf weiteres heißt es wohl: Samsung oder nix.
Siehe auch:
Dieser Inhalt kommt von unserem Partner Nextpit und ist am 15. Dezember 2021 unter dem Titel "Oppo Find N: Das perfekte Format für faltbare Smartphones?" erschienen. Hat er euch gefallen? Dann schaut doch bei unseren lieben Kollegen von Nextpit vorbei und findet weitere großartige Inhalte wie diesen!
Smartphone mit Mini-Notebook-Flair und 120-Hz-Display
Wie alle aktuellen Foldables setzt auch das Find N auf das resistentere UTG, also ultradünnes Glas. Gegenüber dem in frühen faltbaren Android-Smartphones verwendeten Kunststoff ist UTG kratzfester. Eine IP-Zertifizierung bietet das Find N jedoch leider nicht. Das innenliegende LTPO-Display soll eine Helligkeit von 1000 Nits erreichen. Gamer freuen sich über bis zu 120 Hz Bildwiederholrate und eine Touch-Sample-Rate von 1000 Hz.Bei der Software will Oppo ebenfalls punkten. So gibt's ein paar neue Gesten: Ein vertikaler Zwei-Finger-Wisch nach unten beispielsweise teilt das Display in zwei Hälften. Eine Vier-Finger-Pinch-Geste verwandelt eine App in ein Fenster. Fans von winzigen Notebooks dürften sich darüber freuen, dass sich das Find N wie ein - nunja - winziges Notebook auf dem Tisch aufstellen lässt. Das Scharnier soll sich in jedem Winkel zwischen 50 und 120 Grad feststellen lassen.
Flotter Snapdragon-Chip und 50-Megapixel-Kamera
Um den Antrieb kümmert sich der Qualcomm Snapdragon 888 mitsamt 8 oder 12 GB LPDDR5-RAM. Der interne UFS-3.1-Speicher fasst wahlweise 256 oder 512 GByte. In den Akku passen 4500 mAh, Schnellladen klappt via SuperVooc kabelgebunden mit maximal 33 Watt, per AirVooc sind 15 Watt drin. Im seitlichen Powerbutton verbaut Oppo einen Fingerabdrucksensor.Bei den Kameras gibt es ebenfalls keine Enttäuschungen. Die Hauptkamera bietet 50 Megapixel, den Sensor IMX766 kennen wir bereits aus dem Find X3 Pro. Dazu verbaut Oppo noch eine Telekamera mit 13 Megapixeln und ein Ultraweitwinkelmodul mit 16 Megapixeln. In den beiden Displays findet sich schließlich noch jeweils eine Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln Auflösung.
Bleibt zum Schluss noch das große Fragezeichen: der Preis. Mit einem Marktpreis von umgerechnet 1100 Euro (7699 Yuan) für die kleine beziehungsweise 1250 Euro (8999 Yuan) für die große Version ist das Foldable deutlich günstiger als Samsungs Galaxy Z Fold 3. Bedenkt aber, dass auf die Preise hierzulande noch diverse Abgaben und Steuern fällig werden. Auf dem Heimatmarkt von Oppo soll das Find N am Tag vor Weihnachten starten. Für den Rest der Welt verspricht Oppo ganz lose: "2022". Bis auf weiteres heißt es wohl: Samsung oder nix.
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