Smart-Monokel: Oppo Air Glass versucht sich anders am AR-Hype

Die breite Ablehnung von Google Glass durch Konsumenten konnte nicht verhindern, dass Entwicklungsabteilungen auf der ganzen Welt ähnliche Konzepte erproben. Jetzt stellt sich hier Oppo mit seinem Air Glass auf. Das setzt auf ein Monokel-Design und Mikroprojektor.

aR soll nicht erweitern, sondern assistieren

Virtual Reality, Augmented Reality, Extended Reality: Aktuell wird fieberhaft mit verschiedenen Ansätzen an erweiterten oder vollständig künstlichen Realitäten gearbeitet. Oppo ist das alles aber nicht einzigartig genug, weshalb man bei der Vorstellung der ersten eigenen Smart-Brille auch von einem aR-Gerät spricht. Das soll für "assisted Reality", also in etwa "unterstützte Realität" stehen. Der Ansatz ähnelt dabei dem bekanntesten Ableger, Google Glass, der Aufbau ist aber durchaus eigenwillig.
Oppo Air GlassDas Smart-Monokel mit... Oppo Air Glass... Head-up-Display-Funktion
Der wohl auffälligste Unterschied zu bisher bekannten Smart-Glasses: Oppo setzt auf ein Monokel-Design, das über normalen Brillen getragen werden kann. "Mit einem Gesamtgewicht von ca. 30 g ist die Oppo Air Glass eines der leichtesten Monokel-Waveguide-Geräte der Branche", so die Entwickler stolz. Für den Antrieb ist hier ein Qualcomm Snapdragon Wear 4100 Prozessor verbaut.

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Projektor so groß wie Kaffeebohne

Technisch setzen die Air Glass außerdem auf einen von Oppo selbst entwickelten "Spark Micro Projektor". Dabei soll es sich um eines der kompaktesten Projektionssysteme der Branche handeln. "Er hat nur 0,5 cm³, also etwa die Größe einer Kaffeebohne", so die Entwickler. Der Projektor setzt auf Micro-LEDs, die eine Helligkeit von bis zu 3 Millionen Nits erreichen. Für den Betrachter selbst werden die Inhalte dann mit bis zu 1400 Nits dargestellt.

Oppo sieht hier die Darstellung von Informationen wie Wetter, Kalender, Gesundheit, Übersetzung und Navigation als passendes Anwendungsfeld. Auch eine Teleprompter-Funktion ist vorgesehen, die bei Vorträgen nützlich sein soll. Für die Bedienung sieht man vier Modi vor: Berührung, Sprache, Kopf- und Handbewegungen. Der Release im Q1 2022 bleibt vorerst auf China beschränkt.


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