Zu schnell zu groß: OnePlus-Mutter Oppo entlässt 20% der Entwickler
Der zum chinesischen BBK-Konzern gehörende Smartphone-Gigant Oppo muss sich nach zu schnellen Investitionen in mehr Mitarbeiter offenbar wieder gesund schrumpfen. Das Unternehmen entlässt nach der Verschmelzung mit OnePlus wohl rund 20 Prozent seiner Entwickler.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, will Oppo nach dem Abschluss der Zusammenlegung der Teams mit OnePlus einen Teil seiner Mitarbeiter aus bestimmten Bereichen loswerden. OnePlus gehört ebenfalls zum BBK-Konzern und wurde jüngst zu einem Ableger von Oppo gemacht, wobei zunehmend auch eine Integration der Software-Teams stattfand.
Oppo war Mitte 2021 mit der vor allem in Europa und Indien aktiven Marke OnePlus zusammen gelegt worden, um so die verfügbaren Ressourcen für die Entwicklung von Hard- und Software zu bündeln und Überschüsse zu reduzieren. Die Entwickler-Teams für Smartphones und die Vertriebs-Teams außerhalb von China sind angeblich nicht von den jetzt erfolgenden Kürzungen betroffen.
Zwar hatte sich Oppo in China mit einigem Erfolg zu einem der größten Smartphone-Lieferanten Chinas entwickelt, doch die seit ein paar Jahren angestrebte internationale Expansion in Märkte wie Europa, Südostasien und Indien läuft bisher schleppender als erwartet. Hier konkurriert man vor allem mit Xiaomi, Samsung und Apple, wobei die Marktanteile von Oppo noch nicht das erhoffte Niveau erreicht haben dürften.
Oppo ist aktuell der viertgrößte Smartphone-Hersteller der Welt, hat aber einige Probleme, diese Position zu halten. So schrumpfen die Verkaufszahlen des Unternehmens im heimischen Markt in China schon seit 2017, auch weil der Markt hart umkämpft ist. Vermutlich will Oppo mit den Entlassungen nicht nur die Kosten reduzieren, sondern gleichzeitig auch eine strategische Neuausrichtung versuchen, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden und letztlich seine Verkäufe zu steigern.
Internationale Expansion lief wohl nicht wie erhofft
Jetzt will Oppo angeblich diverse Mitarbeiter aus wichtigen Teams entlassen, darunter auch der Software-Bereich, von dem die angepasste Android-Variante ColorOS entwickelt wird. Auch das auf Produkte aus dem Bereich Internet of Things (IoT) spezialisierte Team, das unter anderem die Wearables und Wireless-Kopfhörer von Oppo entwickelt, soll deutlich verkleinert werden, heißt es.Oppo war Mitte 2021 mit der vor allem in Europa und Indien aktiven Marke OnePlus zusammen gelegt worden, um so die verfügbaren Ressourcen für die Entwicklung von Hard- und Software zu bündeln und Überschüsse zu reduzieren. Die Entwickler-Teams für Smartphones und die Vertriebs-Teams außerhalb von China sind angeblich nicht von den jetzt erfolgenden Kürzungen betroffen.
Zwar hatte sich Oppo in China mit einigem Erfolg zu einem der größten Smartphone-Lieferanten Chinas entwickelt, doch die seit ein paar Jahren angestrebte internationale Expansion in Märkte wie Europa, Südostasien und Indien läuft bisher schleppender als erwartet. Hier konkurriert man vor allem mit Xiaomi, Samsung und Apple, wobei die Marktanteile von Oppo noch nicht das erhoffte Niveau erreicht haben dürften.
Oppo ist aktuell der viertgrößte Smartphone-Hersteller der Welt, hat aber einige Probleme, diese Position zu halten. So schrumpfen die Verkaufszahlen des Unternehmens im heimischen Markt in China schon seit 2017, auch weil der Markt hart umkämpft ist. Vermutlich will Oppo mit den Entlassungen nicht nur die Kosten reduzieren, sondern gleichzeitig auch eine strategische Neuausrichtung versuchen, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden und letztlich seine Verkäufe zu steigern.
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