Angespielt: Halo Infinite - Master Chiefs Rückkehr zu neuer Stärke
Gleichzeitig läuft Halo Infinite aber auch Gefahr, etwas repetitiv zu sein. Denn das Spiel erinnert vom Aufbau her stellenweise an die letzten Assassin's Creed-Teile, in denen man immer wieder von Templern besetzte Stützpunkte und Gebiete erobern muss. Es macht zwar Spaß, ist aber unter dem Strich immer wieder das Gleiche.
Letztlich ist die neue offene Spielwelt eine mehr als gute Entscheidung, da sich Halo damit aus einer Gameplay-Sackgasse hinausmanövriert - rechtzeitig, nein, sogar längst überfällig zum 20. Geburtstag. Es ist sogar eine Art Neuerfindung des Entwicklers bzw. der Serie, denn endlich hat man das Gefühl, dass sich 343 Industries von den "Fesseln" der Bungie-Vergangenheit gelöst hat und das Spiel machen konnte oder durfte, das man schon immer machen wollte.
Freilich: Es gibt keine Zweifel, dass das immer noch durch und durch Halo ist. Das beginnt beim Großteil der Waffen, die sich wie der Besuch in der Stammkneipe anfühlen, in der in den vergangenen 20 Jahren nicht einmal eine Topfpflanze ausgetauscht worden ist. Ähnliches gilt auch für die Fahrzeuge und Gegner. Doch es gibt auch Neues, allen voran den Greifhaken, der der Bewegung wortwörtlich eine dritte Dimension spendiert - allerdings auch etwas Übung erfordert, um genau bzw. effektiv zu sein. Der Greifhaken lässt sich übrigens auch gegen Fahrzeuge und einzelne Gegner einsetzen, das verleiht dem Kampf eine spezielle und fast schon Spider-Man-artige Akrobatik. Alles in allem läuft Halo Infinite zur Höchstform auf, wenn es um die Stammdisziplin geht: die Shooter-Action.
Konkret bedeutet das: Halo Infinite sieht gut aus, hat schicke Effekte, läuft butterweich und bietet eine ausgezeichnete Weitsicht. Dennoch kann und muss man sagen: Grafisch ist das nicht ganz das Spiel, das wir uns von einem Vorzeigetitel für die Xbox Series X gewünscht hätten - wie es eben Forza Horizon 5 ist. Denn das Rennspiel schafft es von Anfang bis Ende, dass uns der Mund nicht zugeht. Halo Infinite schafft höchstens ein anerkennendes Nicken. Allerdings kann man das dennoch verschmerzen, da Halo Infinite immer noch gut aussieht und man oftmals ohnehin keine Zeit hat, die Gegend zu bewundern.
Auf den Multiplayer wollen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen, da dieser schon seit einer Weile als Free-to-Play-Titel verfügbar ist. Das bedeutet, dass die meisten Interessierten bereits spielen oder das Spiel auf diese Weise ausprobiert haben.
Macht das etwas? Nicht das Geringste. Denn am Ende des Tages soll ein Videospiel vor allem eines machen: Spaß. Und davon kann man in Halo Infinite jede Menge haben. Mehr als das: Die Neuerungen sorgen für Motivation und bringen frischen Wind ins Franchise. Damit fühlt sich Halo Infinite nicht wie eine Pflichtübung an, sondern wie ein Schritt nach vorne. Und das ist trotz kleinerer Negativpunkte allemal besser als langweilige Routine.
Letztlich ist die neue offene Spielwelt eine mehr als gute Entscheidung, da sich Halo damit aus einer Gameplay-Sackgasse hinausmanövriert - rechtzeitig, nein, sogar längst überfällig zum 20. Geburtstag. Es ist sogar eine Art Neuerfindung des Entwicklers bzw. der Serie, denn endlich hat man das Gefühl, dass sich 343 Industries von den "Fesseln" der Bungie-Vergangenheit gelöst hat und das Spiel machen konnte oder durfte, das man schon immer machen wollte.
Freilich: Es gibt keine Zweifel, dass das immer noch durch und durch Halo ist. Das beginnt beim Großteil der Waffen, die sich wie der Besuch in der Stammkneipe anfühlen, in der in den vergangenen 20 Jahren nicht einmal eine Topfpflanze ausgetauscht worden ist. Ähnliches gilt auch für die Fahrzeuge und Gegner. Doch es gibt auch Neues, allen voran den Greifhaken, der der Bewegung wortwörtlich eine dritte Dimension spendiert - allerdings auch etwas Übung erfordert, um genau bzw. effektiv zu sein. Der Greifhaken lässt sich übrigens auch gegen Fahrzeuge und einzelne Gegner einsetzen, das verleiht dem Kampf eine spezielle und fast schon Spider-Man-artige Akrobatik. Alles in allem läuft Halo Infinite zur Höchstform auf, wenn es um die Stammdisziplin geht: die Shooter-Action.
Grafisch gut, nicht ausgezeichnet
Technisch ist Halo Infinite ein zweischneidiges Schwert. Die Frage nach der Grafik-Qualität ist auch deshalb eine bedeutende, da dies einer der Gründe war, warum die Veröffentlichung verschoben wurde. Bei der Vorstellung des ersten Trailers gab es nämlich viel Enttäuschung und Kritik. Viele meinten, dass das Spiel eher wie ein Xbox One-Spiel aussieht. Hat sich das seither verbessert? Klar. Ist es ein gewaltiger Sprung nach vorne? Nein.Konkret bedeutet das: Halo Infinite sieht gut aus, hat schicke Effekte, läuft butterweich und bietet eine ausgezeichnete Weitsicht. Dennoch kann und muss man sagen: Grafisch ist das nicht ganz das Spiel, das wir uns von einem Vorzeigetitel für die Xbox Series X gewünscht hätten - wie es eben Forza Horizon 5 ist. Denn das Rennspiel schafft es von Anfang bis Ende, dass uns der Mund nicht zugeht. Halo Infinite schafft höchstens ein anerkennendes Nicken. Allerdings kann man das dennoch verschmerzen, da Halo Infinite immer noch gut aussieht und man oftmals ohnehin keine Zeit hat, die Gegend zu bewundern.
Auf den Multiplayer wollen wir an dieser Stelle nicht näher eingehen, da dieser schon seit einer Weile als Free-to-Play-Titel verfügbar ist. Das bedeutet, dass die meisten Interessierten bereits spielen oder das Spiel auf diese Weise ausprobiert haben.
Fazit
Der Weg zur Veröffentlichung von Halo Infinite war einigermaßen holprig und trotz der einjährigen Verspätung ist es sicherlich kein perfektes Spiel geworden. Die Story ist verwirrend bis schwach, die Grafik könnte besser sein und auch die Open-World-Elemente haben kleinere Schwächen.Macht das etwas? Nicht das Geringste. Denn am Ende des Tages soll ein Videospiel vor allem eines machen: Spaß. Und davon kann man in Halo Infinite jede Menge haben. Mehr als das: Die Neuerungen sorgen für Motivation und bringen frischen Wind ins Franchise. Damit fühlt sich Halo Infinite nicht wie eine Pflichtübung an, sondern wie ein Schritt nach vorne. Und das ist trotz kleinerer Negativpunkte allemal besser als langweilige Routine.
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