Update: Microsoft startet Office 365-Defender-Funktion standardmäßig
Microsoft wird mit einem Update für Office 365 den Standardschutz für alle Nutzer erhöhen. Dazu wird es neue Funktionen für Microsoft Defender für Office 365 - früher bekannt als Advanced Threat Protection - geben.
Das meldet das Online-Magazin Bleeping Computer. Demnach hat Microsoft bereits die Verteilung eines großen Updates für Defender für Office 365 gestartet. Microsoft führt damit nun einen integrierten Schutz in Defender für Office 365 ein, eine neue Funktion, die automatisch empfohlene Einstellungen und Richtlinien aktiviert, um sicherzustellen, dass alle neuen und bestehenden Nutzer zumindest die grundlegenden Schutzfunktionen erhalten.
Dass Microsoft nun standardmäßig neue Schutzfunktionen aktiviert, hat vor allem damit zu tun, dass sie ansonsten - auch wenn sie bekannt sind - in vielen Betrieben nicht aktiviert werden. "Einige Sicherheitskontrollen werden übersehen, was dazu führt, dass einige oder alle Benutzer nur unzureichend geschützt sind", erklärt Sundeep Saini, Senior Program Manager von Defender for Office 365, diese wichtige Änderung. Wenn diese wichtigen Schutzfunktionen nicht aktiviert werden, kann dies dazu führen, dass bösartige Nachrichten, wie z. B. Phishing-Nachrichten, unbeabsichtigt im Posteingang landen.
Diese sind aber häufig das Einfallstor für Hackerangriffe und Ransomware-Attacken. In der Roadmap für Microsoft 365 findet man noch weitere Details dazu. Der Rollout für diese neue Standard-Sicherheitsvoreinstellung beginnt im November und wird bis zum Ende des Jahres für Standard-Multi-Tenants weltweit fortgesetzt, um im Dezember die allgemeine Verfügbarkeit zu erreichen.
Download So laufen Windows Defender und andere nicht parallel Weitere Defender-News:
Standardschutz für Credential-Phishing
Microsoft Defender für Office 365 (früher bekannt als Office 365 Advanced Threat Protection oder Office 365 ATP) bietet Office 365-Unternehmens-E-Mail-Konten eine automatische Angriffsbehebung und schützt sie vor verschiedenen Bedrohungen, einschließlich der Kompromittierung von Geschäfts-E-Mails und dem sogenannten Credential-Phishing. Beim Credential-Phishing sollen Mitarbeiter dazu verleitet werden, ihre Anmeldedaten an Dritte weiterzugeben, meist in dem Glauben, sie geben die Daten firmenintern weiter.Dass Microsoft nun standardmäßig neue Schutzfunktionen aktiviert, hat vor allem damit zu tun, dass sie ansonsten - auch wenn sie bekannt sind - in vielen Betrieben nicht aktiviert werden. "Einige Sicherheitskontrollen werden übersehen, was dazu führt, dass einige oder alle Benutzer nur unzureichend geschützt sind", erklärt Sundeep Saini, Senior Program Manager von Defender for Office 365, diese wichtige Änderung. Wenn diese wichtigen Schutzfunktionen nicht aktiviert werden, kann dies dazu führen, dass bösartige Nachrichten, wie z. B. Phishing-Nachrichten, unbeabsichtigt im Posteingang landen.
Diese sind aber häufig das Einfallstor für Hackerangriffe und Ransomware-Attacken. In der Roadmap für Microsoft 365 findet man noch weitere Details dazu. Der Rollout für diese neue Standard-Sicherheitsvoreinstellung beginnt im November und wird bis zum Ende des Jahres für Standard-Multi-Tenants weltweit fortgesetzt, um im Dezember die allgemeine Verfügbarkeit zu erreichen.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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