Intel-Chef zur Chip-Krise: "Vor uns liegt ein langer steiniger Weg"
Die Welt befindet sich seit Wochen und Monaten in einer schweren Komponentenkrise und diese betrifft nahezu alle Industrie-Zweige, die mit Elektronik zu tun haben. Denn Chips sind so schwer zu bekommen wie noch nie und der Intel-Chef warnt: Das wird noch lange so gehen.
Anfang der Woche hat Intel seine aktuellen Geschäftszahlen vorgestellt und Pat Gelsinger, der CEO des Unternehmens, hatte keine guten Nachrichten zum Thema Nummer 1 der Branche. Denn eine Entspannung der aktuellen Chipkrise ist nicht zu erwarten. In einem Interview mit CNBC sagte Gelsinger: "Wir sind jetzt in der schlimmsten Phase, nächstes Jahr wird es von Quartal zu Quartal besser, aber das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wird nicht vor 2023 erreicht."
Das bedeutet, dass wir uns noch monate- und vielleicht sogar jahrelang auf Knappheit und hohe Preise einstellen müssen. Und das betrifft nicht nur CPUs und Grafikkarten, sondern eben alle Produkte, in denen Chips stecken, also Autos, Smartphones, Fernseher etc. pp.
Etwas optimistischer ist AMD-Chefin Lisa Su: Sie sagte vor kurzem auf der Code Conference, dass die Liefersituation in der nahem Zukunft "wahrscheinlich eng" bleibt, sich die Lage aber schon 2022 spürbar entspannen werde. "Nächstes Jahr wird es besser, nicht sofort, aber allmählich, wenn mehr Fabriken entstehen", sagte Su.
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Das bedeutet, dass wir uns noch monate- und vielleicht sogar jahrelang auf Knappheit und hohe Preise einstellen müssen. Und das betrifft nicht nur CPUs und Grafikkarten, sondern eben alle Produkte, in denen Chips stecken, also Autos, Smartphones, Fernseher etc. pp.
"Harter Weg vor uns"
Auch auf dem All Markets Summit: The Path Forward von Yahoo Finance sagte der Intel-Chef, dass sich die Branche und auch die Konsumenten auf verhältnismäßig harte Monate einstellen müssen, auch wenn die Politik mit kurzfristiger Gesetzgebung versucht, dem entgegenzuwirken. "Wir glauben, dass wir noch einen harten Weg vor uns haben", sagt Gelsinger und wiederholte seine Einschätzung, dass sich die Lage erst 2023 signifikant entspannen werde: "Es dauert einfach so lange, Kapazitäten aufzubauen."Etwas optimistischer ist AMD-Chefin Lisa Su: Sie sagte vor kurzem auf der Code Conference, dass die Liefersituation in der nahem Zukunft "wahrscheinlich eng" bleibt, sich die Lage aber schon 2022 spürbar entspannen werde. "Nächstes Jahr wird es besser, nicht sofort, aber allmählich, wenn mehr Fabriken entstehen", sagte Su.
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