Intel-Chef: Mooresches Gesetz gilt weiter und lässt sich noch übertreffen
Intel-Chef Pat Gelsinger ist der Meinung, dass das Mooresche Gesetz noch lange nicht hinfällig ist. Durch innovative neue Fertigungstechnologie soll die Regel, dass sich die Zahl der Transistoren alle zwei Jahre verdoppelt, auch weiterhin gelten - natürlich vor allem bei Intel-Chips.
Das von Intel-Mitgründer Gordon Moore vor Jahrzehnten erdachte "Mooresche Gesetz", besser bekannt auch als Moore's Law, sieht vor, dass sich die Zahl der Transistoren in Mikroprozessoren ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt. Weil dafür unter anderem die Strukturbreiten immer weiter schrumpfen müssen, geriet diese Regel in den letzten Jahren aufgrund der Grenzen der Physik immer mehr ins Wanken.
Als Beweis für seine Theorie zeigte Gelsingers Grafik auch die Chips anderer Hersteller
Intel selbst hat noch immer reichlich Probleme, seine Chips schrumpfen zu lassen. Während Fertiger wie TSMC und Samsung die Strukturbreite von sieben auf fünf Nanometer und bald auf drei und weniger drücken, hat Intel mit der "Alder Lake"-Familie gerade die Einführung seiner ersten Desktop-Chips mit 10 Nanometern Strukturbreite bekanntgegeben. Bis zuletzt hing Intel im Grunde bei 14 Nanometern und konnte seine Prozesstechnologien jahrelang nicht ausreichend verbessern, um noch kleinere Strukturen zu fertigen.
Die Marschrichtung gab Intel schon vor einigen Monaten vor
Jetzt gibt sich Gelsinger, der nach einigen Jahren vor noch nicht all zu langer Zeit wieder den CEO-Posten von Intel übernommen hat, allerdings extrem zuversichtlich. Dem Mooreschen Gesetz gehe es gut, verkündete er anlässlich des Intel Innovation Day. Intel prognostiziere, dass das Mooresche Gesetz auch in den nächsten 10 Jahren noch seine Gültigkeit behalten werde - oder sogar noch übertroffen wird, so Gelsinger weiter.
Dabei geht es Intel allerdings vor allem darum, sich mit Hilfe neuer Fertigungstechnologien von einer weiteren Schrumpfung der eigentlichen Strukturbreiten, also der Abstände zwischen den Leiterbahnen auf dem Chip zu einem gewissen Grad unabhängig zu machen. Statt also zwingend auf fünf, drei oder noch weniger Nanometer herunter zu gehen, will Intel mit seiner als "RibbonFET" bezeichneten Variante der sogenannten Gate-All-Around Transistoren trotz weniger schnell voranschreitender Verkleinerung der Strukturbreite mehr Transistoren in seinen Chips unterbringen.
Als Beweis für seine Theorie zeigte Gelsingers Grafik auch die Chips anderer Hersteller
Intel selbst hat noch immer reichlich Probleme, seine Chips schrumpfen zu lassen. Während Fertiger wie TSMC und Samsung die Strukturbreite von sieben auf fünf Nanometer und bald auf drei und weniger drücken, hat Intel mit der "Alder Lake"-Familie gerade die Einführung seiner ersten Desktop-Chips mit 10 Nanometern Strukturbreite bekanntgegeben. Bis zuletzt hing Intel im Grunde bei 14 Nanometern und konnte seine Prozesstechnologien jahrelang nicht ausreichend verbessern, um noch kleinere Strukturen zu fertigen.
Die Marschrichtung gab Intel schon vor einigen Monaten vor
Jetzt gibt sich Gelsinger, der nach einigen Jahren vor noch nicht all zu langer Zeit wieder den CEO-Posten von Intel übernommen hat, allerdings extrem zuversichtlich. Dem Mooreschen Gesetz gehe es gut, verkündete er anlässlich des Intel Innovation Day. Intel prognostiziere, dass das Mooresche Gesetz auch in den nächsten 10 Jahren noch seine Gültigkeit behalten werde - oder sogar noch übertroffen wird, so Gelsinger weiter.
Dabei geht es Intel allerdings vor allem darum, sich mit Hilfe neuer Fertigungstechnologien von einer weiteren Schrumpfung der eigentlichen Strukturbreiten, also der Abstände zwischen den Leiterbahnen auf dem Chip zu einem gewissen Grad unabhängig zu machen. Statt also zwingend auf fünf, drei oder noch weniger Nanometer herunter zu gehen, will Intel mit seiner als "RibbonFET" bezeichneten Variante der sogenannten Gate-All-Around Transistoren trotz weniger schnell voranschreitender Verkleinerung der Strukturbreite mehr Transistoren in seinen Chips unterbringen.
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