So schlimm ist die Chipkrise:
Erste Preissteigerung beim Raspberry Pi
Die Engpässe und die daraus resultierenden Preisentwicklungen auf dem Weltmarkt führen jetzt sogar dazu, dass erstmals auch der Raspberry Pi teurer wird. Der Anbieter versucht dies allerdings möglichst in Grenzen zu halten.
Wie Eben Upton, der Chef von Raspberry Pi Tradings, mitteilte, beschränke sich die Preissteigerung erst einmal auf das Modell Raspberry Pi 4. Nachdem man dessen Version mit 1 Gigabyte Speicherplatz im Februar auslaufen ließ, hatte man zeitgleich das 2-Gigabyte-Modell eigentlich "dauerhaft" im Preis gesenkt - statt 45 Dollar sollte das Gerät fortan nur noch 35 Dollar kosten.
Jetzt legt man eine komplette Wendung hin und hebt die Kosten des Gerätes wieder auf 45 Dollar an. Parallel dazu wird zumindest Geschäftskunden auch wieder das 1-Gigabyte-System für 35 Dollar angeboten. Upton erklärte diesbezüglich, dass die Preissteigerung auch nur vorübergehend Bestand haben soll. Sobald es die Situation auf dem Weltmarkt wieder möglich macht, will man zum günstigeren Preismodell zurückkehren.
Upton rechnet für dieses Jahr damit, dass man insgesamt um die 7 Millionen Raspberry Pi aller Varianten verkaufen wird. Die Preissteigerung dient dabei einerseits der Deckung der gestiegenen Kosten und andererseits der Regulierung der Absatzmengen. Denn die Knappheit an Komponenten betraf in erster Linie die Modelle Raspberry Pi Zero und Raspberry Pi 4 2GB, hieß es.
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Jetzt legt man eine komplette Wendung hin und hebt die Kosten des Gerätes wieder auf 45 Dollar an. Parallel dazu wird zumindest Geschäftskunden auch wieder das 1-Gigabyte-System für 35 Dollar angeboten. Upton erklärte diesbezüglich, dass die Preissteigerung auch nur vorübergehend Bestand haben soll. Sobald es die Situation auf dem Weltmarkt wieder möglich macht, will man zum günstigeren Preismodell zurückkehren.
Entspannung in Sicht
"Die gute Nachricht lautet: Wir waren in der Lage, die Preise für alle außer eines unserer Produkte zu halten", sagte Upton und führte fort, dass er sich relativ sicher sei, dass sich daran auch nichts mehr ändern werde. Denn die Lage auf dem Weltmarkt scheine sich langsam zu entspannen. Aktuell gehe man außerdem auch davon aus, genügend Chips auf Lager zu haben, um die Nachfrage nach dem Raspberry Pi 4 und auch dem Compute Module 4 über die kommenden zwölf Monate hinweg zu befriedigen.Upton rechnet für dieses Jahr damit, dass man insgesamt um die 7 Millionen Raspberry Pi aller Varianten verkaufen wird. Die Preissteigerung dient dabei einerseits der Deckung der gestiegenen Kosten und andererseits der Regulierung der Absatzmengen. Denn die Knappheit an Komponenten betraf in erster Linie die Modelle Raspberry Pi Zero und Raspberry Pi 4 2GB, hieß es.
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