Apple verdient mehr an Gaming als Sony, Nintendo, Microsoft, Activision

Apple ist kein Name, den man als erstes mit Videospielen in Verbindung bringt. Und dennoch ist der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino auch in dieser Sparte eine Größe. Denn Apple nimmt mit Games mehr ein als Sony, Nintendo, Microsoft, Activision - zusammen wohlgemerkt.
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Sony und Nintendo haben die erfolgreichsten Konsolen der Welt, Microsoft hat den Game Pass und Spiele-Größen wie Bethesda in seinem Stall und Activision Blizzard Spiele wie Call of Duty und WoW. Man kann also sicherlich feststellen, dass diese Unternehmen Giganten der Branche sind. Doch laut Wall Street Journal (WSJ) werden alle von einem Konzern in Schatten gestellt - auch wenn das zunächst unwahrscheinlich klingt: Apple.

Denn das WSJ hat die schier unzähligen Dokumente aus dem Fall Epic gegen Apple analysiert und anhand dieser hat man errechnet, dass Apple im Spielgeschäft im Jahr 2019 einen operativen Gewinn von 8,5 Milliarden US-Dollar hatte. Das Wall Street Journal behauptet in seinem Bericht, dass diese Zahl um etwa zwei Milliarden Dollar höher ist als der Betriebsgewinn, den Sony, Activision, Nintendo und Microsoft im selben Zwölf-Monats-Zeitraum mit Spielen erzielt haben.

Die Analyse der Wirtschaftszeitung kommt im Wesentlichen zum Schluss, dass Gaming knapp 80 Prozent der Einnahmen im App Store ausmacht. Der operative (Spiele-) Gewinn von Apple alleine beträgt 12,3 Milliarden Dollar - der gesamte Profit ist also noch höher, denn der kalifornische Konzern bekommt bekanntlich "nur" bis zu 30 Prozent des Umsatzes.

Apple als Gaming-Großmacht

Apple hat den Bericht mittlerweile kommentiert und mitgeteilt, dass die WSJ-Daten nicht ganz stimmten, da zwar alle spielbezogenen Einnahmen berücksichtigt wurden, aber nur ein geringer Teil der möglichen Kosten. Konkrete Zahlen nannte Apple nicht. Selbst wenn die WSJ-Analyse in dem einen oder anderen Punkt nicht ganz korrekt ist, so zeigt sie wohl dennoch das Ausmaß gut und vor allem einen Punkt: Apple ist im Gaming eine Macht, auch wenn man selbst keine Games produziert.
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