Microsoft versucht alles, doch Apple schmettert Xbox Games für iOS ab
Microsoft hat großes Interesse daran, auch iOS-Nutzer für seine Xbox-Spiele-Dienste zu gewinnen. Wie jetzt interne Dokumente zeigen, konnte man Apple aber auch nach großen Bemühungen nicht dazu bewegen, Cloud-Gaming-Angebote im Apps Store zuzulassen.
Genau hier kommt jetzt eine E-Mail von Lori Wright, Leiterin der Xbox-Geschäftsentwicklung, ins Spiel, über die TheVerge berichtet. Die Microsoft-Managerin wollte Apple demnach davon überzeugen, eine iOS Game-Pass-App zuzulassen, die die nötige Streaming-Technik für Spiele mitbringt. Der große Vorteil, auf den Wright verweist: So wäre es möglich, einzelne Spiele-Apps im iOS-Store bereitzustellen, die wesentlich kompakter ausfallen.
"Wenn wir eine einzige Streaming-Tech-App haben, wird sie etwa 150 MB groß sein, aber die anderen Apps werden nur etwa 30 MB groß sein und müssen nicht aktualisiert werden, wenn die Streaming-Tech aktualisiert wird. Das wird ein besseres Erlebnis für die Nutzer sein", zitiert TheVerge Wrights Überzeugungsversuch. Microsoft war sogar bereit, ein weiteres großes Zugeständnis zu machen: exklusiver Zugang zu Triple-A-Xbox-Spielen für iOS.
Und so bleibt Microsoft die Zwischenlösung, Xbox Cloud Gaming für iOS vorerst nur browserbasiert über Safari anbieten zu können. Trotzdem will das Unternehmen weiter nach "praktikablen Lösungen suchen", die am Ende vielleicht einen Zugang zum App Store möglich machen.
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Alle Zugeständnisse bringen nichts: Apple bleibt bei seinem Nein
Der juristische Schlagabtausch zwischen Apple und Epic Games hatte auch einen interessanten Einblick gewährt, wie Microsoft mit allen Mitteln versucht, Xbox-Spiele, die gestreamt werden, im App Store möglich zu machen. Der größte Stolperstein: Apples Richtlinien verhindern, dass andere Anbieter Game-Streaming-Angebote wie xCloud für iOS über den App Store anbieten können. Jedes Spiel muss als einzelner Download vorliegen und ohne zusätzliche Anwendungen nutzbar sein.Genau hier kommt jetzt eine E-Mail von Lori Wright, Leiterin der Xbox-Geschäftsentwicklung, ins Spiel, über die TheVerge berichtet. Die Microsoft-Managerin wollte Apple demnach davon überzeugen, eine iOS Game-Pass-App zuzulassen, die die nötige Streaming-Technik für Spiele mitbringt. Der große Vorteil, auf den Wright verweist: So wäre es möglich, einzelne Spiele-Apps im iOS-Store bereitzustellen, die wesentlich kompakter ausfallen.
"Wenn wir eine einzige Streaming-Tech-App haben, wird sie etwa 150 MB groß sein, aber die anderen Apps werden nur etwa 30 MB groß sein und müssen nicht aktualisiert werden, wenn die Streaming-Tech aktualisiert wird. Das wird ein besseres Erlebnis für die Nutzer sein", zitiert TheVerge Wrights Überzeugungsversuch. Microsoft war sogar bereit, ein weiteres großes Zugeständnis zu machen: exklusiver Zugang zu Triple-A-Xbox-Spielen für iOS.
Es war immer der andere
Wie Microsoft gegenüber TheVerge jetzt mitteilt, wurden all diese Vorschläge von Apple abgelehnt. In der Schilderung der Verhandlungen können sich die beiden Unternehmen aber nicht auf eine Darstellung einigen. Apple führt an, dass man Microsofts Cloud-Dienst vor allem deshalb abgelehnt habe, weil "die Anforderungen für In-App-Käufe" nicht erfüllt waren. Microsoft widerspricht hier: "Die Gründe für die Ablehnung hatten nichts mit den In-App-Kaufmöglichkeiten zu tun", das zeige auch die entsprechende Umsetzung der Xbox Game Pass-App im Google Play Store.Und so bleibt Microsoft die Zwischenlösung, Xbox Cloud Gaming für iOS vorerst nur browserbasiert über Safari anbieten zu können. Trotzdem will das Unternehmen weiter nach "praktikablen Lösungen suchen", die am Ende vielleicht einen Zugang zum App Store möglich machen.
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