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Absurdes System: Im Orion kreist ein großer Planet um drei Sonnen
Astronomen haben im Sternbild Orion ein Sonnensystem entdeckt, das beim Darübernachdenken einen Mathematiker durchaus in den Wahnsinn versetzen kann. Denn hier kreist wahrscheinlich ein Planet um drei Sterne.
Das so genannte Dreikörperproblem hat bereits vielen Mathematikern Kopfzerbrechen bereitet. Es geht hier darum, eine Lösung für den Bahnverlauf dreier Körper zu finden, die sich im Raum mit ihrer Gravitation beeinflussen. Das lässt darauf schließen, dass allein schon die Konstellation eines stabilen Systems aus drei Sternen eine ziemlich seltene Sache ist.
Entsprechend sehen die Ergebnisse der Durchmusterung der Milchstraße auch aus: Doppelstern-Systeme sind eine ziemlich häufige Sache. In einer Entfernung von 1100 Lichtjahren wurde jetzt aber auch ein System mit drei Sternen gefunden. Und zu diesen gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch ein großer Planet, der die ganze Sache noch mehr verkomplizieren würde.
Untersucht wurde das System im letzten Jahr vom Very Large Telescope (VLT) des European Southern Observatory und dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA), die beide im Anden-Hochland Chiles stehen. Die dabei aufgenommenen Daten wurden jetzt mit den entsprechenden Analysen veröffentlicht. Der Planet selbst konnte nicht beobachtet werden - das ist bei Exoplaneten aber nicht ungewöhnlich. Allerdings werden die drei Sterne von einer großen Gasscheibe umgeben, in der eine sehr große Lücke klafft. Hier ist zumindest die wahrscheinlichste Erklärung, dass ein großer Planet eine Bresche geschlagen hat. Dies kennt man auch von den Saturn-Ringen, in denen der kleine Mond Pan für eine Lücke sorgt.
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Entsprechend sehen die Ergebnisse der Durchmusterung der Milchstraße auch aus: Doppelstern-Systeme sind eine ziemlich häufige Sache. In einer Entfernung von 1100 Lichtjahren wurde jetzt aber auch ein System mit drei Sternen gefunden. Und zu diesen gehört mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch ein großer Planet, der die ganze Sache noch mehr verkomplizieren würde.
VLT und ALMA im Einsatz
Denn beim mathematischen Mehrkörper-Problem kann ein Körper weitgehend vernachlässigt werden, wenn dieser nur über eine sehr kleine Masse verfügt. Ein kleiner Planet, der auf irgendeiner chaotischen Bahn und mit viel Glück bisher noch jeden Zusammenstoß mit einem seiner Sterne vermieden hat, hätte zumindest keinen nennenswerten Einfluss auf die Bahn der Sonnen. Im vorliegenden Fall deutet aber vieles darauf hin, dass der Planet ein Gasriese ähnlich dem Jupiter ist, der durchaus nicht einfach ignoriert werden könnte.Untersucht wurde das System im letzten Jahr vom Very Large Telescope (VLT) des European Southern Observatory und dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA), die beide im Anden-Hochland Chiles stehen. Die dabei aufgenommenen Daten wurden jetzt mit den entsprechenden Analysen veröffentlicht. Der Planet selbst konnte nicht beobachtet werden - das ist bei Exoplaneten aber nicht ungewöhnlich. Allerdings werden die drei Sterne von einer großen Gasscheibe umgeben, in der eine sehr große Lücke klafft. Hier ist zumindest die wahrscheinlichste Erklärung, dass ein großer Planet eine Bresche geschlagen hat. Dies kennt man auch von den Saturn-Ringen, in denen der kleine Mond Pan für eine Lücke sorgt.
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