Geht nicht, gibt's nicht:
Astronomen finden grotesk großen Planeten
Je detaillierter Astronomen in die Tiefen der Galaxie blicken können, umso heftiger werden sie in Erstaunen versetzt. Jetzt wurde ein Planet gefunden, der gemäß der bisherigen Vorstellungen eigentlich gar nicht existieren dürfte.
Es gibt viele Dinge, die sind zwar theoretisch im Bereich des Möglichen, in der Praxis allerdings so unwahrscheinlich, dass sie als nicht existent angesehen werden können. Wenn es um das Universum geht, dürfte man allerdings zunehmend davon ausgehen können, dass alles, was in der Theorie vorstellbar ist, irgendwo auch wirklich existiert.
Auf die große Überraschung stießen die Astronomen bei der Beobachtung von b Centauri. Dabei handelt es sich um ein Doppelstern-System, dessen beide Sterne zusammen auf rund zehn Massen unserer Sonne kommen. Allein schon die Entdeckung eines Planeten war hier bemerkenswert, denn es ist das System mit der bisher größten Sonnenmasse, in dem Exoplaneten beobachtet wurden. Allerdings war zu erwarten, dass auch große Sterne ihre Begleiter haben.
"Es scheint, dass wir, egal wo wir hinschauen - um kleine oder große Sterne, Einzelsterne oder Doppelsterne, lebende Sterne oder tote Sternüberreste - immer Planeten in irgendeiner Form finden, sogar an Orten, die wir nicht für möglich hielten", kommentierte der Astronom Markus Janson von der Universität Stockholm die Entdeckung seines Teams.
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Auf die große Überraschung stießen die Astronomen bei der Beobachtung von b Centauri. Dabei handelt es sich um ein Doppelstern-System, dessen beide Sterne zusammen auf rund zehn Massen unserer Sonne kommen. Allein schon die Entdeckung eines Planeten war hier bemerkenswert, denn es ist das System mit der bisher größten Sonnenmasse, in dem Exoplaneten beobachtet wurden. Allerdings war zu erwarten, dass auch große Sterne ihre Begleiter haben.
Alles ist möglich
Hellhörig wurde man allerdings, als es um die Daten zu dem Exoplaneten ging, der unter der Bezeichnung "b Cen (AB)b" in die Kataloge eingeht. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um einen Gas-Planeten. Dieser bringt es allerdings auf die zehnfache Masse unseres Jupiters. Und der Planet bewegt sich auf einem sehr weiten Orbit um seine beiden Sonnen: Rund 83 Milliarden Kilometer beträgt der mittlere Radius seiner Bahn. Zum Vergleich: Selbst der Zwergplanet Pluto ist durchschnittlich "nur" 6 Milliarden Kilometer von unserer Sonne entfernt."Es scheint, dass wir, egal wo wir hinschauen - um kleine oder große Sterne, Einzelsterne oder Doppelsterne, lebende Sterne oder tote Sternüberreste - immer Planeten in irgendeiner Form finden, sogar an Orten, die wir nicht für möglich hielten", kommentierte der Astronom Markus Janson von der Universität Stockholm die Entdeckung seines Teams.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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