Exchange-Angriffe & Co.:
China soll mit Kriminellen zusammenarbeiten
In einer koordinierten Stellungnahme mehrerer Regierungen wurde gegen China der Vorwurf erhoben, federführend an diversen Angriffen der letzten Zeit beteiligt gewesen zu sein - unter anderem auf Attacken auf Microsoft Exchange-Schwachstellen.
Die Anschuldigungen kommen zentral aus dem Weißen Haus, werden aber von verschiedenen europäischen und asiatischen Administrationen mitgetragen. Demnach soll sich das chinesische Staatssicherheits-Ministerium einer Reihe von "kriminellen Auftragshackern" bedient haben. Die Zusammenarbeit wäre für beide Seiten von Vorteil gewesen: Die Angreifer hätten persönlichen Profit aus den Attacken ziehen können, während China darauf hoffen konnte, dass die Aktionen in den Ziel-Staaten für eine gewisse Destabilisierung sorgen.
In einem Fall habe man sogar Indizien dafür, dass staatliche chinesische Stellen hinter einer Ransomware-Kampagne stünden, in deren Rahmen mehrere Millionen Dollar Lösegeld gefordert wurden. Wirklich überraschend und neu sei aber, dass hier eine staatliche Organisation quasi Aufträge an kriminelle Gruppen vergeben hätte, zitiert der US-Sender CNN einen Vertreter der US-Administration.
Es geht aber auch um aktuellere Attacken. So beispielsweise jene, bei denen Schwachstellen in Microsofts Exchange-Systemen vor einigen Monaten massiv ausgenutzt wurden, um diverse Unternehmen auszuspionieren. Welche Folgen die neuen Vorwürfe haben werden, ist derzeit noch unklar. Seitens der US-Regierung wurde aber klar betont, dass man sich eine Verschärfung der bereits bestehenden Sanktionen vorbehalte.
In einem Fall habe man sogar Indizien dafür, dass staatliche chinesische Stellen hinter einer Ransomware-Kampagne stünden, in deren Rahmen mehrere Millionen Dollar Lösegeld gefordert wurden. Wirklich überraschend und neu sei aber, dass hier eine staatliche Organisation quasi Aufträge an kriminelle Gruppen vergeben hätte, zitiert der US-Sender CNN einen Vertreter der US-Administration.
Erste Anklagen
Die nun erhobenen Vorwürfe seien das Ergebnis längerer und umfangreicher Ermittlungen in verschiedenen Fällen. Ein Verfahren, das hier eine Rolle spielte, wird dieser Tage vor einem Bundesgericht in San Diego eröffnet. Angeklagt sind hier vier chinesische Staatsbürger, die zwischen 2011 und 2018 Universitäten und Behörden in den USA gehackt haben sollen. Bei diesen soll es sich um Offiziere der Staatssicherheit aus Hainan handeln.Es geht aber auch um aktuellere Attacken. So beispielsweise jene, bei denen Schwachstellen in Microsofts Exchange-Systemen vor einigen Monaten massiv ausgenutzt wurden, um diverse Unternehmen auszuspionieren. Welche Folgen die neuen Vorwürfe haben werden, ist derzeit noch unklar. Seitens der US-Regierung wurde aber klar betont, dass man sich eine Verschärfung der bereits bestehenden Sanktionen vorbehalte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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