Fax-Fans verhindern in Japan Verbannung der Maschinen aus Ämtern
Das Fax ist über ein halbes Jahrhundert alt und hat auch noch in einer Welt von Mail und Web sowie Glasfaser und 5G seinen Platz. Im High-Tech-Land Japan wollte die Regierung derartige Maschinen aus Behörden verbannen - scheiterte aber bei diesem Vorhaben an "Fax-Fans".
Die Aufforderung eines Amtes einer sonstigen Institution, man möge doch bitte ein Fax schicken, dürfte die meisten heutzutage vor schwerwiegende Probleme stellen. Das führt zu Suchanfragen wie "Fax online verschicken" und ist in der Regel mühsam. Dennoch ist das Fax weiter verbreitet als man annimmt. In Deutschland haben rund 40 Prozent aller Unternehmen noch ein Fax "häufig oder sehr häufig" im Einsatz, so eine Bitkom-Studio unlängst.
Auch in Japan ist das Fax noch überaus beliebt, jedenfalls kann man das aus dem Umstand schließen, dass die Regierung nach Protesten, ihre Pläne, dieses abzuschaffen, aufgeben musste. Wie der britische Guardian berichtet (via derStandard), plante die aktuelle Führung des asiatischen Landes, diese Art der Kommunikation aus Behörden weitgehend zu verbannen.
Das Fax sollte in vielen Fällen verboten werden, stattdessen wollte die Regierung, dass Behördenkommunikation nur noch mit modernen Mitteln wie Mail vor sich geht. Damit wollte man auch erreichen, dass mehr Mitarbeiter von Ministerien und Behörden von zu Hause arbeiten können -gerade in Zeiten einer Pandemie. Ausnahmen waren dennoch vorgesehen, für Katastrophenfälle sowie Interaktionen mit der Öffentlichkeit und Firmen wären Faxmaschinen nach wie vor verfügbar gewesen.
Auch in Japan ist das Fax noch überaus beliebt, jedenfalls kann man das aus dem Umstand schließen, dass die Regierung nach Protesten, ihre Pläne, dieses abzuschaffen, aufgeben musste. Wie der britische Guardian berichtet (via derStandard), plante die aktuelle Führung des asiatischen Landes, diese Art der Kommunikation aus Behörden weitgehend zu verbannen.
Das Fax sollte in vielen Fällen verboten werden, stattdessen wollte die Regierung, dass Behördenkommunikation nur noch mit modernen Mitteln wie Mail vor sich geht. Damit wollte man auch erreichen, dass mehr Mitarbeiter von Ministerien und Behörden von zu Hause arbeiten können -gerade in Zeiten einer Pandemie. Ausnahmen waren dennoch vorgesehen, für Katastrophenfälle sowie Interaktionen mit der Öffentlichkeit und Firmen wären Faxmaschinen nach wie vor verfügbar gewesen.
Proteste Hunderter
Doch hunderte Beamte protestierten gegen diese Maßnahme und meinten, dass eine Abschaffung nicht umsetzbar sei. Die Fax-Fans verwiesen auch auf Sicherheitsbedenken, da diese Technik für vertrauliche Gerichts- und Polizei-Korrespondenz verwendet wird (Dass Fax-Kommunikation alles andere als sicher ist, wollten die Anhänger offenbar nicht hören). Und die Proteste waren offenbar erfolgreich, denn japanische Medien vermeldeten, dass die Regierung die Pläne zu Fax-Abschaffung fürs Erste aufgegeben hat.
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