Unions-Politiker wollen Verbrenner unbedingt auch nach 2035 erhalten

Im Vorfeld der Bundestagswahl klären sich bei der Klima-Frage die Fronten. Europa-Abgeordnete der Union versuchen in Brüssel, strengere Grenzwerte für Verbrennungsmotoren im Klimaschutzpaket der EU-Kommission zu verhindern.
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In den Planungen sind Flottenziele definiert, die darauf hinauslaufen, dass nach 2035 so gut wie keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr verkauft werden. Darauf stellen sich einige Hersteller mit ihren Planungen auch schon ein, kürzlich kündigte beispielsweise der Volkswagen-Konzern an, bis spätestens 2035 alle Verbrenner aus der Produktpalette auslaufen zu lassen.

"Wir weinen nicht dem Diesel nach", sagt der Abgeordnete Markus Pieper (CDU) laut dem Handelsblatt, dem das gemeinsame Papier der fraglichen Abgeordneten vorliegt. "Aber wir müssen die Tür offenhalten. Wenn die Hersteller die Produktion von Verbrennermotoren stilllegen, gibt es kein Zurück mehr." Die Autobranche brauche hingegen "Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung neuer Motoren", denn der Verbrennungsmotor sei nicht per se klimaschädlicher als ein Elektroauto - hier komme es vielmehr auf den Treibstoff an.

E-Fuels als Feigenblatt

Es geht letztlich also darum, dem Verbrenner unter Verweis auf klimaneutrale Kraftstoff-Alternativen eine Existenzberechtigung zu sichern. Verschiedene Experten haben dies aber bereits mehrfach als schlichten Versuch enttarnt, die bisherige Mobilität auf Basis fossiler Energieträger bestehen zu lassen. Denn bisher gibt es die genannten E-Fuels quasi nicht. Siemens will zwar eine Produktionsanlage in Chile bauen, deren Jahreskapazität aber unter dem liegen wird, was eine größere Tankstelle allein im Jahr an Treibstoff verkauft.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die begrenzten Mengen an E-Fuels eher für Verkehrs-Bereiche benötigt werden, in denen beispielsweise keine Akku-Technologien eingesetzt werden können - das betrifft den Flugverkehr und den Waren-Transport mit Schiffen und LKW. Der Energieaufwand zur Herstellung der E-Fuels ist außerdem so groß, dass die Preise im Bereich des Individualverkehrs kaum wettbewerbsfähig sein können.

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