Reverse Engineering: Erfolg für GTA-Projekt gegen Take 2 - Code zurück
Der Quellcode ist - außer bei Open Source - das größte Geheimnis einer Software. Dieser wird auch entsprechend gut gehütet. Doch gelegentlich gelingt es, diesen zurückzuverfolgen. Das passt Urhebern nicht, doch das ReGTA-Projekt konnte sich nun erfolgreich gegen Take-Two wehren.
Die Entwickler hinter dem ReGTA genannten Projekt haben im vergangenen Februar zwei Arbeiten veröffentlicht, die bei Fans von Grand Theft Auto für viel Aufsehen gesorgt haben. Denn eine kleine Gruppe begeisterter, ja fanatischer Anhänger der beliebten Rockstar-Reihe haben die Quellcodes von GTA 3 und Vice City über so genanntes Reverse Engineering ermittelt und veröffentlicht.
Das bedeutet in der Praxis, dass diese beiden Grand Theft Auto-Ausgaben von 2001 und 2002 auch auf neuer Hardware spielbar sind. Die Besonderheit: Eine Original-Kopie des Spiels ist dafür weiterhin notwendig, damit alles problemlos läuft. Quellcode bedeutet also nicht, dass das Spiel einfach so frei verfügbar ist. Entsprechend haben die Macher auch argumentiert, dass das die Verkäufe beider Spiele ankurbeln werde, also kein Schaden entsteht, im Gegenteil.
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Publisher Take-Two ließ sich davon dennoch nicht beeindrucken und hat gemeinsam mit Entwickler Rockstar der Repository auf GitHub wenige Tage nach der Veröffentlichung eine DMCA-Abmahnung aufgehalst. Die Unternehmen behaupteten, dass das eindeutige Urheberrechtsverletzung sei. GitHub kam der Anfrage auch nach und sperrte bzw. entfernte den Code - auch auf Forks.
Ein derartiger Widerspruch ist jedoch nicht ohne Risiko, denn ab diesem Zeitpunkt kann oder muss der Besitzer der Urheberrechte innerhalb von 14 Tagen eine Copyright-Klage einreichen, wenn der DMCA-Takedown Bestand haben soll. In diesem Fall hat Take-Two das nicht getan, zum Glück für ReGTA. Denn dadurch bleibt den Fans eine Klage erspart und der Code wurde wiederhergestellt.
Das bedeutet in der Praxis, dass diese beiden Grand Theft Auto-Ausgaben von 2001 und 2002 auch auf neuer Hardware spielbar sind. Die Besonderheit: Eine Original-Kopie des Spiels ist dafür weiterhin notwendig, damit alles problemlos läuft. Quellcode bedeutet also nicht, dass das Spiel einfach so frei verfügbar ist. Entsprechend haben die Macher auch argumentiert, dass das die Verkäufe beider Spiele ankurbeln werde, also kein Schaden entsteht, im Gegenteil.
Auf YouTube ansehenPublisher Take-Two ließ sich davon dennoch nicht beeindrucken und hat gemeinsam mit Entwickler Rockstar der Repository auf GitHub wenige Tage nach der Veröffentlichung eine DMCA-Abmahnung aufgehalst. Die Unternehmen behaupteten, dass das eindeutige Urheberrechtsverletzung sei. GitHub kam der Anfrage auch nach und sperrte bzw. entfernte den Code - auch auf Forks.
DMCA erfolgreich abgewehrt
Doch dagegen wehrten sich die Macher zweier Forks und wie TorrentFreak berichtet, hatten sie dabei Erfolg, denn diese Repositorys wurden wiederhergestellt. Das gab auch den Originalentwicklern Rückenwind und diese haben den Takedowns - unter Verweis auf Fair Use - widersprochen.Ein derartiger Widerspruch ist jedoch nicht ohne Risiko, denn ab diesem Zeitpunkt kann oder muss der Besitzer der Urheberrechte innerhalb von 14 Tagen eine Copyright-Klage einreichen, wenn der DMCA-Takedown Bestand haben soll. In diesem Fall hat Take-Two das nicht getan, zum Glück für ReGTA. Denn dadurch bleibt den Fans eine Klage erspart und der Code wurde wiederhergestellt.
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