Auf echtes Gigabit müssen Nutzer in Kabel-Regionen noch lange warten
Wer auf einen echten Gigabit-Anschluss wartet, aber in einer Region lebt, in der das TV-Kabelnetz gut ausgebaut ist, hat Pech. Glasfaser wird hauptsächlich dort verlegt, wo die Downstream-Raten der vorhandenen Infrastruktur zu gering sind.
Das erklärte nun Thorsten Dirks, Chef des Netzbetreibers Deutsche Glasfaser, gegenüber der Rheinischen Post. "Wir bauen fast nie, wenn in einem Gebiet bereits ein Viertel der Bürger mit Kabel versorgt sind", sagte er. Hintergrund dessen ist die Tatsache, dass die Kabel-Anbieter bereits groß damit werben, Gigabit-Anschlüsse bereitstellen zu können.
Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Das TV-Kabelnetz ist darauf optimiert, Inhalte gut zum Nutzer hin zu bekommen - wie es für die Auslieferung von Fernsehprogrammen eben nötig ist. Die Infrastruktur ist allerdings nicht darauf ausgelegt, als Transportmedium für einen Kommunikationsdienst wie dem Internet zu dienen. Das Ergebnis dessen ist die im Vergleich zum Downstream extrem schwache Upstream-Bandbreite.
Seitens der Deutschen Glasfaser setzt man daher vor allem auf Regionen, in denen man ein recht sicheres Spiel hat: "Wir bauen auf dem flachen Land", so Dirks. Denn hier gibt es noch genügend Regionen, in denen die Nutzer weder Kabel-Anschlüsse noch VDSL bekommen. Wenn man hier nun fragt, ob die Menschen nicht gleich richtig schnelle Glasfaser-Anschlüsse bekommen wollen, fällt vielen die Entscheidung ziemlich leicht.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Das TV-Kabelnetz ist darauf optimiert, Inhalte gut zum Nutzer hin zu bekommen - wie es für die Auslieferung von Fernsehprogrammen eben nötig ist. Die Infrastruktur ist allerdings nicht darauf ausgelegt, als Transportmedium für einen Kommunikationsdienst wie dem Internet zu dienen. Das Ergebnis dessen ist die im Vergleich zum Downstream extrem schwache Upstream-Bandbreite.
Auf dem Land geht es leichter
Glasfaser-Anschlüsse bieten einen entsprechenden Kanal in die Gegenrichtung, wie er insbesondere für Cloud-basierte Anwendungen immer wichtiger wird. Symmetrische Gigabit-Verbindungen sind hier kein Problem. Daher ist der Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur für immer mehr Nutzer eine wichtige Sache. Die Anschlüsse werden aber nur dann verlegt, wenn es in einer Ausbau-Region auch genügend potenzielle Kunden gibt - denn natürlich muss sich das Projekt wirtschaftlich lohnen. Wo allerdings die Verbraucher ständig von den Kabelgesellschaften mit Werbung für Pseudo-Gigabit bombardiert werden, finden sich kaum genügend Anwender, die einen Vorvertrag für Glasfaser unterschreiben.Seitens der Deutschen Glasfaser setzt man daher vor allem auf Regionen, in denen man ein recht sicheres Spiel hat: "Wir bauen auf dem flachen Land", so Dirks. Denn hier gibt es noch genügend Regionen, in denen die Nutzer weder Kabel-Anschlüsse noch VDSL bekommen. Wenn man hier nun fragt, ob die Menschen nicht gleich richtig schnelle Glasfaser-Anschlüsse bekommen wollen, fällt vielen die Entscheidung ziemlich leicht.
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