Nintendo: Switch-Controller sind ein Fall für den Verbraucherschutz
Die Controller der beliebten Switch-Konsole Nintendos entsprechen nicht dem, was Anwender an Qualität erwarten können - so zumindest sieht es der europäische Verbraucherschutzverband BEUC.
Die Organisation hat gegen den japanischen Spielekonzern nun eine offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Denn aus Sicht der Verbraucherschützer seien die Controller des Gerätes von "systematischen Problemen" betroffen, um die sich der Hersteller gefälligst zu kümmern habe. Bisher werden zu viele Kunden einfach mit den immer wieder auftretenden Defekten allein gelassen.
Laut der Beschwerde, die die BEUC in Zusammenarbeit mit mehreren nationalen Verbraucherschutz-Verbänden ausgearbeitet hat, würden nach den vorliegenden Erkenntnissen 88 Prozent der der Joy-Con Drift-Controller binnen der ersten zwei Jahre nach dem Kauf einer neuen Switch kaputt gehen. Dies habe eine Untersuchung unter Beteiligung von 25.000 Gamern in verschiedenen europäischen Ländern ergeben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.
In den USA ist aufgrund des Problems bereits seit dem Jahr 2019 eine Klage gegen Nintendo anhängig und bevor diese nicht zu einem Ergebnis gekommen ist, will das Unternehmen sich auch anderswo nicht weitergehend einlassen. Hierzulande geschah abgesehen von einer Entschuldigung des Herstellers nicht besonders viel. Seitens der BEUC will man mit der nun eingereichten Beschwerde erreichen, dass Nintendo gezwungen wird, die Verbraucher hinreichend über die Schwierigkeiten zu informieren und die Schäden ohne zusätzliche Kosten für den betroffenen Verbraucher zu reparieren.
Laut der Beschwerde, die die BEUC in Zusammenarbeit mit mehreren nationalen Verbraucherschutz-Verbänden ausgearbeitet hat, würden nach den vorliegenden Erkenntnissen 88 Prozent der der Joy-Con Drift-Controller binnen der ersten zwei Jahre nach dem Kauf einer neuen Switch kaputt gehen. Dies habe eine Untersuchung unter Beteiligung von 25.000 Gamern in verschiedenen europäischen Ländern ergeben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Geisterhafte Eingaben
Das Problem selbst ist eigentlich schon länger bekannt und wird von Nintendo auch in einem gewissen Umfang anerkannt. Die Controller unterliegen an kritischen Stellen einfach einem enormen Verschleiß. Das führt dann nach einiger Zeit dazu, dass die Figuren auf dem Bildschirm sich zu bewegen beginnen, obwohl der Spieler nicht ein Controller-Element berührt hat.In den USA ist aufgrund des Problems bereits seit dem Jahr 2019 eine Klage gegen Nintendo anhängig und bevor diese nicht zu einem Ergebnis gekommen ist, will das Unternehmen sich auch anderswo nicht weitergehend einlassen. Hierzulande geschah abgesehen von einer Entschuldigung des Herstellers nicht besonders viel. Seitens der BEUC will man mit der nun eingereichten Beschwerde erreichen, dass Nintendo gezwungen wird, die Verbraucher hinreichend über die Schwierigkeiten zu informieren und die Schäden ohne zusätzliche Kosten für den betroffenen Verbraucher zu reparieren.
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