Googles Anzeigengeschäft ist im Visier der EU-Kartellbehörde
Die EU-Kommission hat erneut ein Kartellverfahren gegen Google eingeleitet. Es geht um Googles Marktmacht im Bereich der Online-Werbeanzeigen. Man untersucht, ob der US-Konzern gegen Regeln verstoßen hat, indem er seinen eigenen Diensten einen Vorteil verschaffte.
"Im Rahmen des förmlichen Prüfverfahrens wird die Kommission insbesondere untersuchen, ob Google den Wettbewerb verfälscht, indem es den Zugang Dritter zu Nutzerdaten für Werbung auf Websites und in Apps beschränkt und sich diese Daten der eigenen Nutzung vorbehält", hieß es heute von der zuständigen EU-Kommission.
Infografik: Das Jahr 2020 in Google-Suchanfragen
Die für Wettbewerbspolitik zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission Margrethe Vestager erklärte dazu: "Online-Werbedienste sind ausschlaggebend dafür, dass Google und Verleger mit ihren Online-Diensten Geld verdienen. Google sammelt Daten für gezielte Werbung, verkauft Werbeflächen und agiert auch als Online-Werbevermittler. Damit ist das Unternehmen auf fast allen Ebenen der Wertschöpfungskette für Online-Werbeanzeigen vertreten", erläutert Vestager.
"Wir vermuten, dass Google es konkurrierenden Online-Werbediensten erschwert haben könnte, am Wettbewerb im Bereich der Werbetechnologie teilzunehmen. Faire Wettbewerbsbedingungen sind für alle in der Branche tätigen Unternehmen wichtig: sowohl für Werbetreibende, die Verbraucher auf den Websites der Verlage erreichen wollen, als auch für Verlage, die ihre Werbeflächen an Werbetreibende verkaufen wollen, um Einnahmen zur Finanzierung von Inhalten zu erzielen. Außerdem werden wir prüfen, ob die von Google angewandten Nutzerverfolgungsverfahren mit dem fairen Wettbewerb im Einklang stehen."
Google droht in diesem Fall eine Millionenschwere Strafzahlung.
Branchen-Primus
Google hat allein im vergangenen Jahr rund 147 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen erwirtschaftet. Der Konzern dominiert damit ganz klar den Markt und bietet die führenden Tools für den Kauf und Verkauf von Anzeigen an. Die Frage, die die EU-Kommission nun klären will, ist, ob Google Mitbewerber und Verleger zum Beispiel über die Google-Suchmaschine behindert und sich so einen Vorteil verschafft.Die für Wettbewerbspolitik zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission Margrethe Vestager erklärte dazu: "Online-Werbedienste sind ausschlaggebend dafür, dass Google und Verleger mit ihren Online-Diensten Geld verdienen. Google sammelt Daten für gezielte Werbung, verkauft Werbeflächen und agiert auch als Online-Werbevermittler. Damit ist das Unternehmen auf fast allen Ebenen der Wertschöpfungskette für Online-Werbeanzeigen vertreten", erläutert Vestager.
"Wir vermuten, dass Google es konkurrierenden Online-Werbediensten erschwert haben könnte, am Wettbewerb im Bereich der Werbetechnologie teilzunehmen. Faire Wettbewerbsbedingungen sind für alle in der Branche tätigen Unternehmen wichtig: sowohl für Werbetreibende, die Verbraucher auf den Websites der Verlage erreichen wollen, als auch für Verlage, die ihre Werbeflächen an Werbetreibende verkaufen wollen, um Einnahmen zur Finanzierung von Inhalten zu erzielen. Außerdem werden wir prüfen, ob die von Google angewandten Nutzerverfolgungsverfahren mit dem fairen Wettbewerb im Einklang stehen."
Google droht in diesem Fall eine Millionenschwere Strafzahlung.
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