Google News: Showcase holt Inhalte hinter Bezahlschranken hervor

Geld, Euro, Geldschein, Banknoten Bildquelle: Mabel Amber/CC0 Geld, Euro, Geldschein, Banknoten Bildquelle: Mabel Amber/CC0
Bei Google wird es zukünftig möglich sein, Artikel aus Pressepublikationen zu lesen, die eigentlich hinter einer Paywall stecken. Erste Schritte in diese Richtung waren bereits angekündigt und werden jetzt Realität. In einigen Märkten, darunter auch in Deutschland, startete Google vor einigen Wochen seinen News Showcase-Service. Im Rahmen dessen können Verlage die Inhalte ihrer Publikationen gesondert innerhalb der Google News-Apps präsentieren und werden dafür von Google bezahlt. Trotzdem blieb natürlich das Problem, dass Nutzer immer häufiger auf Bezahlschranken stoßen und nicht an Inhalte herankommen, da sie nicht unbedingt Abos bei mehreren Zeitungen abschließen wollen.

Daher wird Google in seinem Showcase-Bereich nun auch Paywall-Inhalte in den kostenlos zugänglichen Bereich holen. Diese bekommen die Nutzer aber nur zu lesen, wenn sie sich zumindest bei dem Anbieter registrieren. Google vermarktet hier also die Bezahlinhalte gegen eine engere Beziehung zwischen dem Nutzer und dem Verlag.

Showcase jetzt auch außerhalb Androids

Darüber hinaus wird der Zugang zu Showcase jetzt für deutlich mehr User möglich. Bisher bot Google diesen Dienst nur in seiner Google News-App für Android an. Ab sofort erweitert man die Verfügbarkeit aber auch auf iOS und die Web-Fassung der Plattform. Darüber hinaus vermeldet der Konzern außerdem, dass Verträge mit mehreren neuen Publikationen abgeschlossen werden konnten, darunter sind diesmal aber keine deutschsprachigen Medien, sondern Angebote aus Frankreich und Argentinien.

Showcase stellt im Kern eine Reaktion Googles auf die Bestrebungen zur Einführung eines Leistungsschutzrechtes dar. Dieses wird von Google prinzipiell abgelehnt. Bei den Showcase-Verträgen lockt man die Verlage aber im Gegenzug mit Bezahlung für die integrierten Inhalte - Google hat dafür eine Milliarde Dollar für die kommenden drei Jahre vorgesehen. Auf diese Weise verschafft sich das Unternehmen einen Vorteil im Konkurrenzkampf mit Nachrichten-Apps von Apple und Facebook und kann gleichzeitig einen Keil in die Verlagsbranche treiben, da die Showcase-Partner kaum mehr mit voller Kraft für die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts eintreten werden.

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