JAXA schickt mit Sony und Tomy einen Mini-Robo-Ball zum Mond
Es klingt wie ein Marketinggag, soll aber der Wissenschaft dienen. Die japanische Weltraumagentur hat zusammen mit Sony und dem Spielzeughersteller Tomy einen winzigen wandelbaren Robo-Ball entwickelt. Das Fliegengewicht mit Hightech-Herz wird den Mond erkunden.
Sony, Tomy und JAXA bauen den Transformer-Ball
Interessant ist dabei auch ein Blick auf das Team, das JAXA für die Entwicklung des ungewöhnlichen Kundschafters versammelt. Neben dem Technik-Konzern Sony, der die Steuerungstechnik liefert, darf hier auch der bekannte Spielzeughersteller Tomy sein Wissen um Miniaturisierung besteuern. All diese Bemühungen werden an der Doshisha University zu einem fertigen Produkt zusammengefasst. Das Ergebnis: Ein Ball-Roboter mit 80 mm Durchmesser und 250 Gramm Gewicht. "Der Roboter hat die Eigenschaft, sich nach der Ankunft auf der Mondoberfläche in eine Laufform zu verwandeln, was zu einer Verringerung des Volumens beim Transport zum Mond beiträgt", so die JAXA.
Mission 1 bringt den Ball zum Mond
Eine Weltraumagentur, ein Technik-Konzern, ein Spielzeughersteller und private Weltraumunternehmen: Hier zeigt sich aus unserer Sicht auf eindrucksvolle Weise, welche interessanten Synergien durch die rasante Kommerzialisierung des Weltraums entstehen können. Wir sind auf jeden Fall sehr auf die ersten Daten und Bilder des Mond-Balls gespannt.
JAXA, Sony und der Spielzeughersteller Tomy fliegen auf den Mond
Für die Erkundung des Weltraums war schon immer einiges an kreativem Ingenieursdenken nötig. Ein neues Projekt der japanischen Weltraumagentur Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) stellt das einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis. Japan untersucht seit 2019 die Möglichkeit, bis 2029 einen Rover mit Besatzung und Druckausgleich auf die Mondoberfläche zu schicken. Vorher will man aber auf sehr eigenwillige Art wichtige Daten für diese Vorhaben gewinnen. Die JAXA plant, mithilfe eines transformierbaren winzigen Roboter-Ball unseren Trabanten zu erforschen.
Sony, Tomy und JAXA bauen den Transformer-Ball
Interessant ist dabei auch ein Blick auf das Team, das JAXA für die Entwicklung des ungewöhnlichen Kundschafters versammelt. Neben dem Technik-Konzern Sony, der die Steuerungstechnik liefert, darf hier auch der bekannte Spielzeughersteller Tomy sein Wissen um Miniaturisierung besteuern. All diese Bemühungen werden an der Doshisha University zu einem fertigen Produkt zusammengefasst. Das Ergebnis: Ein Ball-Roboter mit 80 mm Durchmesser und 250 Gramm Gewicht. "Der Roboter hat die Eigenschaft, sich nach der Ankunft auf der Mondoberfläche in eine Laufform zu verwandeln, was zu einer Verringerung des Volumens beim Transport zum Mond beiträgt", so die JAXA.
Mission 1 bringt den Ball zum Mond
Auch der Weg ist ungewöhnlich
JAXA hat für den Flug zum Mond das japanische Weltraumunternehmen ispace beauftragt, das seinerseits wiederum unter dem Namen HAKUTO-R ein multinationales kommerzielles Monderkundungsprogramm betreibt. Der kleine Ball-Roboter soll an Bord des Landers im Rahmen der "Mission 1" im Jahr 2022 auf die Mondoberfläche gebracht werden. Als Start-Vehikel nutzt man eine Falcon 9-Rakete von SpaceX.Eine Weltraumagentur, ein Technik-Konzern, ein Spielzeughersteller und private Weltraumunternehmen: Hier zeigt sich aus unserer Sicht auf eindrucksvolle Weise, welche interessanten Synergien durch die rasante Kommerzialisierung des Weltraums entstehen können. Wir sind auf jeden Fall sehr auf die ersten Daten und Bilder des Mond-Balls gespannt.
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