Bezos vs. Musk: Multimilliardäre geraten bei Mond-Mission aneinander
Die Rückkehr der US-amerikanischen Raumfahrt zum Mond scheint sich ganz klischeehaft zu einem Streit zwischen zwei der reichsten Männer der Welt zu entwickeln. Jeff Bezos hat eine formale Beschwerde darüber eingereicht, dass Elon Musk den Zuschlag bekam.
Die beiden Multimilliardäre treiben jeweils eigene Raumfahrt-Unternehmen voran. Musks SpaceX ist inzwischen seit Jahren etabliert und führt inzwischen auch schon erfolgreich bemannte Missionen zur Versorgung der Raumstation ISS durch. Bezos befindet sich mit Blue Origin hingegen noch klar im Entwicklungs-Stadium, will aber durchaus auch eine Rolle in der US-Raumfahrt spielen.
Was die Ausschreibungen für das Artemis-Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA angeht, scheint natürlich die Entscheidung, dass SpaceX die Astronauten zum Mond bringen soll, recht schlüssig. Allerdings soll hierfür das neue Starship-System zum Einsatz kommen, das sich noch in der Entwicklung befindet. Aus Sicht Bezos' ist es wohl nicht weiter dran an einem ordentlichen Betrieb als die Raumschiffe Blue Origins.
Der Amazon-Gründer versucht nun, den Zuschlag der NASA über eine Beschwerde beim US-Rechnungshof zu kippen. Er argumentiert, dass es ein zu großes finanzielles Risiko sei, bei der Mondmission bereits in einem so frühen Stadium auf nur einen Anbieter zu setzen. Denn wenn dieser in eine Sackgasse gerät, wäre das ganze Vorhaben gefährdet. Allerdings hat die NASA auch schon erklärt, dass ihr kaum eine andere Wahl bleibt, da das US-Parlament nicht ausreichend Mittel bewilligt habe, als dass man genug Spielraum hätte, zwei Entwicklungszweige zu verfolgen.
SpaceX hat sich bisher nicht inhaltlich zu der Beschwerde geäußert. Lediglich Firmengründer Musk konnte es natürlich nicht lassen, einen Kommentar auf seinem Twitter-Account zu posten: "Er kriegt keinen hoch (in den Orbit) lol", schrieb er und machte sich darüber lustig, dass die Blue Origin-Raumschiffe bisher gerade einmal an der Grenze zum Weltraum gekratzt haben.
Was die Ausschreibungen für das Artemis-Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA angeht, scheint natürlich die Entscheidung, dass SpaceX die Astronauten zum Mond bringen soll, recht schlüssig. Allerdings soll hierfür das neue Starship-System zum Einsatz kommen, das sich noch in der Entwicklung befindet. Aus Sicht Bezos' ist es wohl nicht weiter dran an einem ordentlichen Betrieb als die Raumschiffe Blue Origins.
Der Amazon-Gründer versucht nun, den Zuschlag der NASA über eine Beschwerde beim US-Rechnungshof zu kippen. Er argumentiert, dass es ein zu großes finanzielles Risiko sei, bei der Mondmission bereits in einem so frühen Stadium auf nur einen Anbieter zu setzen. Denn wenn dieser in eine Sackgasse gerät, wäre das ganze Vorhaben gefährdet. Allerdings hat die NASA auch schon erklärt, dass ihr kaum eine andere Wahl bleibt, da das US-Parlament nicht ausreichend Mittel bewilligt habe, als dass man genug Spielraum hätte, zwei Entwicklungszweige zu verfolgen.
SpaceX hat sich bisher nicht inhaltlich zu der Beschwerde geäußert. Lediglich Firmengründer Musk konnte es natürlich nicht lassen, einen Kommentar auf seinem Twitter-Account zu posten: "Er kriegt keinen hoch (in den Orbit) lol", schrieb er und machte sich darüber lustig, dass die Blue Origin-Raumschiffe bisher gerade einmal an der Grenze zum Weltraum gekratzt haben.
Siehe auch:
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
- Microsoft Surface Pro 13-Zoll: Das ist das Tablet mit Snapdragon X2 Elite
- Google will Android-Entwickler für Zugang zum App-Code bezahlen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen