Mondmission: Senat will 10 Mrd. Dollar für Jeff Bezos flüssig machen
Bei den milliardenschweren Aufträgen für die nächsten bemannten Mond-Missionen soll Jeff Bezos' Raumfahrt-Firma Blue Origin nun doch nicht leer ausgehen. 10 Milliarden Dollar könnte die NASA zusätzlich bekommen, um einen zweiten Partner ins Boot zu holen.
Zuvor hatte die US-Raumfahrtbehörde klar erklärt, dass die finanziellen Mittel nur ausreichen, um die Entwicklung für das Mondlandeprojekt eingleisig voranzubringen. Den Zuschlag bekam hier Elon Musks Unternehmen SpaceX, das sich bereits in anderen Bereichen als zuverlässiger Partner bewährt hatte. Amazon-Gründer Bezos legte allerdings Beschwerde gegen die Entscheidung ein und erklärte, dass SpaceX mit der Entwicklung des Starship-Systems, das für den weiten Weg zum Mond benötigt würde, auch noch nicht weiter vorangekommen sei, als Blue Origin mit seinen Launchern.
Laut einem Bericht des Magazins The Intercept wird auf den Fluren des US-Senats über den Entwurf des "Endless Frontier Act" verhandelt. In einem Anhang soll es darum gehen, der NASA 10 Milliarden Dollar zusätzlich zur Verfügung zu stellen, damit diese ihr Mond-Projekt zweigleisig fahren kann. Das Geld würde mit hoher Wahrscheinlichkeit an Blue Origin gehen. Eingebracht wurde der Vorschlag von der demokratischen Senatorin Maria Cantwell, die aus dem Bundesstaat Washington entsandt wurde - wo auch Bazos' Firma ihren Sitz hat.
Allerdings sind Cantwells Argumente auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Sie begründet ihren Vorstoß damit, dass es wesentlich teurer kommen könnte, wenn das Projekt nur mit einem Partner vorangebracht wird. Denn wenn dieser scheitert, steht man erst einmal wieder vor dem Nichts. Redundanz kann man aber auch nicht später in das Mondprogramm einbauen, sondern muss dies von Anfang an machen.
Laut einem Bericht des Magazins The Intercept wird auf den Fluren des US-Senats über den Entwurf des "Endless Frontier Act" verhandelt. In einem Anhang soll es darum gehen, der NASA 10 Milliarden Dollar zusätzlich zur Verfügung zu stellen, damit diese ihr Mond-Projekt zweigleisig fahren kann. Das Geld würde mit hoher Wahrscheinlichkeit an Blue Origin gehen. Eingebracht wurde der Vorschlag von der demokratischen Senatorin Maria Cantwell, die aus dem Bundesstaat Washington entsandt wurde - wo auch Bazos' Firma ihren Sitz hat.
Milliarden für den Milliardär
In letzter Minute hat nun allerdings ihr Parteikollege Bernie Sanders einen Änderungsantrag eingereicht, der diese Haushaltsposition wieder streichen soll. "Es klingt für mich nicht besonders sinnvoll, dass wir Milliarden Dollar an ein Unternehmen geben, das dem reichsten Typen Amerikas gehört", sagte dieser.Allerdings sind Cantwells Argumente auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Sie begründet ihren Vorstoß damit, dass es wesentlich teurer kommen könnte, wenn das Projekt nur mit einem Partner vorangebracht wird. Denn wenn dieser scheitert, steht man erst einmal wieder vor dem Nichts. Redundanz kann man aber auch nicht später in das Mondprogramm einbauen, sondern muss dies von Anfang an machen.
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