SpaceX muss die Arbeiten an der Mondlandefähre einstellen
Der Streit um die Auftragsvergabe der US-Mondlandefähre geht in die nächste Runde: Nachdem sich Amazon-Gründer Jeff Bezos formal beschwert hatte und auch der dritte Bewerber Dynetics eine Prüfung verlangt, muss SpaceX alle Arbeiten am Projekt einstellen.
Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Laut Reuters hat die US-Raumfahrtbehörde NASA nun SpaceX angewiesen, die Arbeiten im Rahmen eines zuvor gewonnenen Vertrages zur Entwicklung einer Mondlandefähre einzustellen. Dieser Stopp gilt nun so lange, bis das Ergebnis der Anfechtung durch konkurrierende Bieter beim U.S. Government Accountability Office (GAO) vorliegt, teilte die Behörde am Freitag mit. Das GAO ist der Bundesrechnungshof der USA und überprüft die Vergabe des öffentlichen Auftrags und entscheidet, ob alle Formalien eingehalten wurden. Das kann allerdings etwas dauern - wertvolle Zeit, die nun bei den Arbeiten an der neuen Mondlandefähre fehlen werden und das Projekt um Monate zurückwirft.
Illustration des SpaceX-Starship-Designs, das die ersten NASA-Astronauten im Rahmen des Artemis-Programms auf die Mondoberfläche bringen wird
Erst Anfang des Monats hatte die NASA SpaceX den Zuschlag für das Mondprogramm erteilt und damit Jeff Bezos Firma Blue Origin und den Verteidigungshersteller Dynetics ausgestochen. Den Stein des Anstoßes für die Überprüfung hatte Blue Origin öffentlich gemacht. Da hieß es, die NASA habe SpaceX die Chance gegeben, sein Angebot zu überarbeiten, Blue Origin diese Chance aber nicht erhalten habe. Auch Dynetics hat die NASA-Vergabe an SpaceX angefochten. Es ist aber nicht bekannt, mit welcher Begründung das geschah.
Plan ist es mit dem Artemis-Projekt und der ersten kommerziell gebauten Mondlandefähre zum ersten Mal seit 1972 wieder Menschen auf den Mond zu bringen.
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Illustration des SpaceX-Starship-Designs, das die ersten NASA-Astronauten im Rahmen des Artemis-Programms auf die Mondoberfläche bringen wird
Warten bis August möglich
Die Entscheidung soll bis zum 4. August fallen. SpaceX reagierte nicht zeitnah auf die Anfrage nach einer Stellungnahme, man kann sich aber vorstellen, wie sehr SpaceX-Inhaber Elon Musk toben dürfte. Der Stillstand wird nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld kosten.Erst Anfang des Monats hatte die NASA SpaceX den Zuschlag für das Mondprogramm erteilt und damit Jeff Bezos Firma Blue Origin und den Verteidigungshersteller Dynetics ausgestochen. Den Stein des Anstoßes für die Überprüfung hatte Blue Origin öffentlich gemacht. Da hieß es, die NASA habe SpaceX die Chance gegeben, sein Angebot zu überarbeiten, Blue Origin diese Chance aber nicht erhalten habe. Auch Dynetics hat die NASA-Vergabe an SpaceX angefochten. Es ist aber nicht bekannt, mit welcher Begründung das geschah.
Plan ist es mit dem Artemis-Projekt und der ersten kommerziell gebauten Mondlandefähre zum ersten Mal seit 1972 wieder Menschen auf den Mond zu bringen.
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